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Südkoreaner boykottieren James Bond

"Sind wir zu einer Kolonie der USA geworden?"

Einige Südkoreaner versuchen, ein landesweites Boykott des neuesten James Bond Films "Stirb an einem anderen Tag" durchzusetzen. Der Grund: Im Film werde ihr Land als Kolonie der USA dargestellt - in einer Szene befiehlt eine US-Einheit die Mobilisierung südkoreanischer Truppen.

Aufrufe zum Boykott wurden über Chat Rooms und Emails verbreitet. "Sind wir zu einer Kolonie der USA geworden?" heißt es auf der Website der Vereinigung für wirtschaftliche Gerechtigkeit. "Laßt uns den Film boykottieren, um unseren Nationalstolz zu schützen."

Kritiker des Bond-Films bemängelten außerdem, dass der Film das kommunistische Nordkorea als bösartige Gefahrenquelle darstellt, obwohl die Beziehungen zwischen den getrennten Koreas sich zur Zeit immer mehr erwärmen. Die Unruhen um den Film, der Ende des Monats in Südkorea anläuft, fallen zudem mit dem umstrittenen Freispruch von zwei US-Soldaten zusammen, die mit ihrem Fahrzeug zwei südkoreanischen Mädchen den Tod brachten. Viele südkoreanische Bürger waren über das Urteil empört.


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