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Will Smith in 'Wild Wild West'
Will Smith in 'Wild Wild West'
© Warner Bros.

"Wild, Wild West"-Flopt im Kino

Barry Sonnenfeld gibt dem Internet die Schuld an möglichem "Wild, Wild West"-Flop

Ja, einen Schuldigen muß es immer geben, wenn ein scheißteurer Film an den Kinokassen floppt. Daß das weder der Regisseur, noch der Produzent, noch die Darsteller sein können, versteht sich von selbst. Wer also dann? Die Medien natürlich. Und was früher noch wahlweise die bösen Zeitungskritiker oder das fiese Fernsehen war, ist heute das Internet.

So ist es wenig verwunderlich, daß Regisseur Barry Sonnenfeld, bei seiner vorsorglichen Suche nach Schuldigen für einen möglichen "Wild, Wild West"-Flop sofort auf die bösen, bösen Onlinemagazine gekommen ist. Denn dort werde einfach so schlechte Mund-zu-Mund-Propaganda verbreitet. Dabei seien die Testscreenings nur deswegen schlecht ausgefallen, weil die Zuschauer "The Matrix" erwartet hätten. Ohne diese Enttäuschung hätte ihnen der Film natürlich wahnsinng gut gefallen. So, so. Diese Schuldzuweisung hätte Sonnenfeld sich vielleicht noch ein Weilchen verkneifen sollen, klingt sie doch nicht gerade so, als sei er sehr überzeugt von seinem Film. Der konnte seinen Anziehungskraft an den Kinokassen ja noch gar nicht unter Beweis stellen: Er kommt erst am 28. Juni in die amerikanischen Kinos.



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