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Katharine Hepburn (1907-2003)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 12. Mai 1907 in Hartford, Connecticut, USA
Gestorben: ✟ 29. Juni 2003 in Old Saybrook, Connecticut, USA im Alter von 96 Jahren
Name: Katharine Houghton Hepburn
Alias: First Lady of Cinema; Kate; The Great Kate
Größe: 171 cm

Biographie

Katherine Hepburn ist eine der großen Legenden des klassischen Hollywood. Vier Oscars erhielt sie in ihrer 50 Jahre umspannenden Filmkarriere, nominiert war sie für acht weitere.
Viele ihrer Filme - besonders die Komödien - sind heute Klassiker der Filmgeschichte und trotz ihres Alters noch charmant und witzig. Dazu gehören die Screwballkomödien "Leoparden küsst man nicht" (1938) und "Philadelphia Story" (1940), "Die Frau von der man spricht" (1942) und "African Queen" (1951).
Unter Hepburns männlichen Costars waren fast alle Leading Men des jungen Hollywood vertreten - Cary Grant, James Stewart, Humphrey Bogart, John Wayne, Henry Fonda, Montgomery Clift und immer wieder der irischstämmige Haudegen Spencer Tracy.

Die beiden drehten nicht nur gemeinsam neun Filme, sondern waren auch 27 Jahre lang ein Paar - parallel zu Tracys Ehe, die der römisch-katholische Schauspieler niemals aufgeben wollte. In einem Interview von 1991 für dem amerikanischen Fernsehsender ABC äußerte sich Hepburn über die komplizierte Beziehung: "Wir lebten offen genug zusammen. Ich hatte definitiv keine Intentionen, die Beziehung zu seiner Frau zu zerbrechen." 1963, vier Jahre vor Tracys Tod, verriet sie in einem Interview: "Ich habe 20 Jahre lang eine perfekte Beziehung mit dem Mann unter den Männern gehabt. Er ist ein Fels und ein Schutz. Ich habe es niemals bereut." Tatsächlich war sie für ihn jedoch vermutlich auch eine Art Krankenschwester, die ihn nach seinen häufigen wüsten Alkoholexzessen wieder aufbaute. Tracys Frau traf Hepburn erstmals, nachdem er in ihrem Haus starb. In derselben Nacht rief sie seine Familie zum ersten mal an.
Von 1928 bis 1934 war Hepburn mit Ludlow Ogden Smith, einem wohlhabenden Mann aus Philadelphia verheiratet - der ihrzuliebe seinen Nachnamen in Ogden umändern ließ, weil sie nicht als "Mrs. Smith" bekannt sein wollte. Nach der Scheidung von Ogden war sie überzeugt, dass "Heirat keine natürlich Institution" sei und unternahm folglich keinen zweiten Versuch. In den 1930ern hatte sie eine Affäre mit dem Filmmmogul Howard Hughes - obwohl sie ihn nicht liebte, wie sie in ihrer Autobiographie "Ich" (1991) zugab.

Geboren wurde sie als Katharine Houghton Hepburn, am 12. Mai 1907, in eine wohlhabende und progressiv gesinnte (ihre Mutter setzte sich für Verhütung und Frauenwahlrechte ein) Familie in Hartford, Connecticut. Dort wuchs sie mit ihren fünf Geschwistern wohlbehütet auf - bis ihr älterer Bruder Tom sich mit 14 Jahren erhängte. Sie war diejenige, die seinen toten Körper fand. Darauf gab sie seinen Geburtstag - den 8. November - als ihren an. Als Hepburn auf die dreißig zuging, machte sie sich außerdem bei der Angabe ihres Geburtsdatums um zwei Jahre jünger.
Zum Film kam Katherine Hepburn über das Theater. 1928 hatte sie ihr Studium abgeschlossen (Drama) und ergatterte bereits kurze Zeit später Rollen am Broadway. Mit ihrer dritten Filmrolle in "Morning Glory" (1933) verdiente sie sich ihren ersten Oscar.
Nur kurze Zeit später galt Hepburn jedoch als "Kassengift" und konnte erst 1940 mit "The Philadelphia Story", in dem sie zuvor bereits auf der Bühne erfolgreich war, wieder einen Kinohit verbuchen.



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