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Vincent will Meer (2009)

Deutsche Drama-Komödie: Vincent leidet unter dem Tourette-Syndrom und lebt in einem Heim. Nach dem Tod seiner Mutter, die sich wünschte einmal das Meer zu sehen, es in ihrem Leben aber nicht geschafft hat, ist für Vincent klar: Er muss ans Meer. Mit geklautem Auto, zwei Heimbewohnern und der Asche seiner Mutter in einer Bonbondose macht er sich auf den Weg nach ItalienUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.3 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 25 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Es war der letzte Wunsch seiner Mutter: noch einmal das Meer sehen. Doch jetzt ist Vincents Mutter tot. Und ihre Asche in einer Bonbondose unter seinem Bett. Vincent (Florian David Fitz) will ihr diesen letzten Wunsch erfüllen. Er wartet nur noch auf eine Gelegenheit aus dem Heim, in dem er wegen seines Tourette-Syndroms sitzt, auszureißen. Gemeinsam mit der magersüchtigen Marie (Karoline Herfurth), dem zwanghaften Alexander (Johannes Allmayer) und dem geklauten Auto der Heimärztin Dr. Rose (Katharina Müller-Elmau) macht er sich auf dem Weg nach Italien ans Meer. Sein Vater (Heino Ferch) und Frau Dr. Rose heften sich an ihre Fersen. Es beginnt eine abenteuerliche, folgenreiche Reise an deren Ende nur eins sicher ist: Keiner wird je wieder so sein, wie er war.

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Vincent (Florian David Fitz) und Marie (Karoline...MeerDreharbeiten 2 / Kameramann Andreas Berger und...Meer'Marie (Karoline Herfurth) und Vincent (Florian David...Meer'Vincent (Florian David Fitz) - 'Vincent will Meer'Marie (Karoline Herfurth) - 'Vincent will Meer'Vincent (Florian David Fitz) und Alexander (Johannes...Meer'

FilmkritikKritik anzeigen

Das Tourette-Syndrom ist ein seltenes neurologisches Phänomen. Ein Niesen im Hirn, das den Betroffenen dazu veranlasst unkontrolliert Laute – in aller Regel Flüche – von sich zu geben. Zudem macht es sich durch seltsame körperliche Zuckungen und Zwangstörungen bemerkbar, die mitunter dazu führen, dass sich der Kranke sogar selbst verletzt. All diese nichtkontrollierbaren Affekte fasst die Medizin [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2009
Genre: Drama, Komödie
Länge: 96 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 22.04.2010
Regie: Ralf Huettner
Darsteller: Karoline Herfurth, Katharina Müller-Elmau, Heino Ferch
Verleih: Constantin Film

ZusatzinformationAlles anzeigen

Tourette-Syndrom: Das Tourette-Syndrom (TS) ist eine neuro-psychiatrische Erkrankung, die durch Tics charakterisiert ist. Kernsymptome sind motorische und vokale Tics, die sich ständig wandeln [...mehr] und deren Intensität von Fall zu Fall schwankt. Erstmals beschrieben wurde das Tourette-Syndrom im Jahre 1825, seinen Namen erhielt es im Jahre 1885 von dem französischen Neurologen Georges Gilles de la Tourette. Unter motorischen Tics versteht man unwillkürlich eintretende Zuckungen, die am ganzen Körper auftreten können, am häufigsten aber im Gesicht und am Kopf lokalisiert sind (z.B. Augenblinzeln, grimassierende Gesichtsbewegungen, Kopfrucken). Vokale Tics sind unwillkürlich hervorgebrachte Geräusche, Laute (z.B. Räuspern, Husten, Schmatzen) oder Wörter. Einige Betroffene leiden an der so genannten Koprolalie. Sie müssen unwillkürlich Flüche oder auch obszöne Wörter aussprechen. Das führt nicht selten zu Vorurteilen und sozialer Benachteiligung, insbesondere wenn fälschlicherweise eine persönliche Beleidigung oder Beschimpfung unterstellt wird. Die Tics treten in der Regel um das 7. Lebensjahr erstmals auf, nehmen dann einen wechselnden Verlauf (meist allmähliche Zunahme), verstärken sich während der Pubertätszeit und lassen zwischen dem 16. - 26. Lebensjahr meist wieder nach. Bei einigen TS-Betroffenen verschwinden die Tics vollständig; wenige Personen müssen versuchen, ein Leben lang mit den Tics zurechtzukommen. In Extremfällen kann es zu Autoaggressionen oder –verletzungen kommen, die für Außenstehende jedoch nicht gefährlich sind. Das Tourette-Syndrom geht nicht mit einer Beeinträchtigung der intellektuellen Leistungsfähigkeit einher. Es besteht eine normale Lebenserwartung. Bis heute ist keine Therapie bekannt, die zu einer Heilung führt.

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