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Terminator 2 - Tag der Abrechnung
Terminator 2 - Tag der Abrechnung
© Studiocanal

Kritik: Terminator 2 - Tag der Abrechnung (1991)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5 / 5

Mit seinem damals fünften Spielfilm, schrieb James Cameron ("Titanic", "Aliens") 1991 Filmgeschichte. Nie zuvor sah man beeindruckendere, derart realistische visuelle Effekte, die auch mit einem Oscar belohnt wurden. Zudem war "Terminator 2" mit über 100 Millionen Dollar Produktionskosten der bis dahin teuerste Film aller Zeiten. Das "Terminator"-Franchise besteht heute aus fünf Filmen, bei Fans und Kritikern rangiert dieser zweite Teil dabei zumeist an der Spitze der Beliebtheitsskala. Gedreht wurde von Oktober 1990 bis zum Frühjahr 1991 an über 20 verschiedenen Drehorten in den US-Bundesstaaten Kalifornien und New Mexico. In Deutschland startete der Film damals im Oktober 1991 erstmals in den Kinos.

Der Schwerpunkt dieser Besprechung liegt auf der technischen Umsetzung sowie der Frage, ob die 3D-Konvertierung dieses Meilensteins gelang. Über die Qualität des Films an sich braucht man keine großen Worte mehr verlieren: "T2" gehört fraglos zu den besten Actionfilmen aller Zeiten, was in erster Linie an den herausragend choreografierten und geschnittenen Action-Momenten sowie den brillanten Effekten liegt. Die gute Nachricht für alle Fans: jene spektakulären Einlagen – von der Motorrad-Verfolgungsjagd über den "Brückensprung" des LKW – wirken in der überarbeiteten 3D-Fassung noch ausgewogener und schärfer, schlicht atemberaubender.

Cameron und sein Team scheuten keine Kosten und Mühen die Übertragung ins 3D-Format überzeugend zu gestalten. Und zudem: keine Zeit. Denn die Konvertierung war vor allem zeitintensiv. Bild für Bild, Einstellung für Einstellung wurde konvertiert. Davor galt es die Ur-Fassung ins ultrahochauflösende, digitale 4K-Format zu überspielen – eines der aktuell qualitativ hochwertigsten digitalen Formate der Welt. Diese Formatierung sorgt in erster Linie für eben jene Plastizität und die schier sprachlos machende Auflösung.

Die Schärfe sorgt dafür, dass weitaus mehr Detailfülle ans Licht kommt. Dies ist ein Hauptgrund dafür, weshalb sich der Kinobesuch auch für Hardcore-Fans, die "T2" bereits unzählige Male gesehen haben, in jedem Fall lohnt. Es fallen noch mehr Bestandteile der tollen Kulissen und der aufwendigen Ausstattung ins Auge. Und: die Effekte versetzen einen immer noch und nach über 25 Jahren ins Staunen. Vor allem die Szenen mit dem T-1000 – etwa jener legendäre Moment, in dem sich das flüssige Metall des Roboters nach der "Schmelze" langsam wieder zusammenfügt – sind optisch beeindruckend und visuell bestechend. Gerade auf der großen Leinwand und gerade in der Ultra-High-Definition-Version. Die Version sorgt zudem dafür, dass auch bei den rasantesten und hektischsten Verfolgungsjagden das Geschehen jederzeit messerscharf und klar bleibt.

Auch das 3D lohnt hier. Die Tiefenschärfe kommt sehr gut zur Geltung und die meiste Zeit über wähnt man sich als Kinobesucher inmitten des Geschehens. Ein großer Vorteil von 3D bei Action-Filmen ist, dass einen fliegende Geschosse, Splitter und Autos ein ums andere Mal gehörig zusammenzucken lassen. So verhält es sich auch bei "Terminator 2 3D", was dem Film noch mehr Unterhaltungswert und Spannung verleiht. Und das will etwas heißen bei einem Film, der ein Vierteljahrhundert alt ist und von dem der Verfasser dieser Besprechung annahm, alles zu wissen und jede Szene auswendig zu kennen.

Fazit: Plastisch, messerscharf und detailreich – Die Neufassung des Kult-Klassikers ist unbedingt sehens- und empfehlenswert. Auch und gerade für Fans der Reihe die meinen, ihren Lieblingsfilm in- und auswendig zu kennen.





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