Thriller von den Coen-Brüdern, nach dem gleichnamigen Roman des Pulitzer-Preisträgers Cormac McCarthy. Die Story dreht sich um einen Koffer voller Geld und eine Ladung Heroin
Inhalt
Anfang der 80er-Jahre, irgendwo im Südwesten von Texas nahe dem Rio Grande beginnt der dramatische Krimi, als Llewelyn Moss (Josh Brolin) über die Folgen eines offensichtlich schiefgelaufenen Drogendeals stolpert - umgeben von Patronenhülsen und toten Männern, einer Menge Drogen und einem Koffer mit zwei Millionen Dollar. Moss kann der Versuchung nicht widerstehen, nimmt das Geld und löst eine Lawine der Gewalt aus, die anscheinend nicht zu stoppen ist. Auch der alternde Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) hat den Verfolgern, die Jagd auf Moss machen, nichts entgegenzusetzen. Insbesondere der Münzen werfende Killer Chigurh (Javier Bardem) mit seiner tödlichen Philosophie ist eine unaufhaltsame Naturgewalt...
8martin vom 29.03.2011 Wenn ich an all die tollen Filme denke, die einen oder mehrere Oscars in den letzten Jahren bekommen haben und dann jetzt den hier sehe, schaue ich recht betreten unter mich. Peinlich! Bei diesem Preisträger wäre wohl eher die Goldene Himbeere angebracht. Eine ausgelutschte Story mit erheblichen Lücken und logischen Knacks. Dazu unterkühlte, wohl absichtlich ausdruckslose Darsteller, denn die müssen ja cool sein. Ich bin eingeschlafen! So sind mir auch die vier Schocker entgangen, wie mir die Tapferen, die durchgehalten hatten, später berichteten. Und der Titel ist auch ganz schön kryptisch. Ob die Alternative junge Männer sind, die in diesem Land leben? War der ganze Hype nur eine Verbeugung vor den Coen Brüdern? Rechtfertigen wenige brutale Killerszenen die endlose Langeweile dazwischen? Ist der fehlende Schluss inzwischen ein Markenzeichen der Coens? Sind Kamera und die Dialoge wirklich so gut? Der Roman ist überzeugender. Und der hat den Titel ?The Road?. Von der Strasse war wenigstens mehr zu sehen als von den fehlenden alten Männern. KV, wenn sie mich fragen!