28 Weeks later
Horror-Sequel: Ein halbes Jahr nach dem ersten Ausbruch des Killer-Virus, der Menschen in kannibalische Bestien verwandelt, beginnt die US-Armee mit der
Neubesiedelung der britischen Insel. Doch das Virus ist noch nicht zerstörtInhalt-
28 Wochen nachdem die Seuche, die Menschen in rasende Bestien verwandelt, erstmals in Großbritannien ausgebrochen ist, scheint der Spuk beendet. Die Evakuierung der Insel hat offenbar dazu geführt, dass alle Infizierten verhungert sind. Erste Rückkehrer werden nun, vom US-Militär streng
bewacht, im verwaisten London einquartiert. Mit dabei die
Geschwister Tam und Andy, die während des Ausbruchs der Seuche
im Urlaub in Spanien waren und daher überlebt haben. Außerdem
ihr Vater Don, der, in der Annahme sie sei bereits tot, seine Ehefrau
zurückließ als rasende Infizierte das gemeinsame Versteck
stürmten. Viel gemeinsame Zeit bleiben dem Vater und seinen
Kindern nicht, denn kaum sind die Kinder angekommen, schon bricht das
Virus erneut aus. Bald sehen sich Tam und Andy nicht nur von
kannibalistischen Bestien verfolgt, sondern auch noch vom US-Militär,
dass zur Eindämmung der Seuche schlicht auf alles schießt,
was sich bewegt, ob infiziert oder gesund.
Credits- Originaltitel: 28 Weeks later
- Kinostart: 19.07.2007
- Jahr: 2007
- Genre: Horror
- Land: Großbritannien, USA
- Verleih: 20th Century Fox
- Website: http://www.28weekslater-derfilm.de/
- Regie: Juan Carlos Fresnadillo
- Buch: Enrique Lopez Lavigne, Rowan Joffe, Juan Carlos Fresnadillo, Jesús Olmo
- Kamera: Enrique Chediak
- Produzent: Andrew MacDonald, Enrique Lopez Lavigne, Allon Reich
- Darsteller: Robert Carlyle, Harold Perrineau, Catherine McCormack, Amanda Walker, Rose Byrne, Jeremy Renner, Shahid Ahmed, Idris Elba, Emily Beecham, Mackintosh Muggleton, Imogen Poots, Garfield Morgan, Philip Scott
- Tags: 28 Weeks later, 28 Days Later, Robert Carlyle, Juan Carlos Fresnadillo, Danny Boyle, Alex Garland, Kritik, Julia Nieder
Filmkritik„28 Weeks later“ firmiert zwar als
Sequel zu Danny Boyles 2003 veröffentlichtem Horror-Film „28
Days later“, es gibt jedoch mit keinem einzigen Darsteller des
ersten Teils ein Wiedersehen, und auch der „28 Days later“
-Regisseur Boyle, sowie Autor Alex Garland tritt bei dem Sequel nur
noch als Produzent in Erscheinung. Zum Sequel wird „28 Weeks later“
also primär wegen der Storyprämisse, die da lautet: Ein
hochansteckendes Virus versetzt die mit ihm Infizierten in
mörderische Raserei. Kannibalistischen Zombies gleich verfolgen
sie die Gesunden, und zerfetzen, wen sie greifen können.
So gruselig diese Prämisse auch
ist - der Originalfilm von Danny Boyle lebte weniger von den
Horrormomenten als von den glaubhaften Charakteren. Die nun von Juan
Carlos Fresnadillo mitverfasste und inszenierte Fortsetzung ist in
dieser Hinsicht das genaue Gegenteil – glaubhafte Charaktere sucht
man hier vergebens. Nicht nur die Infizierten sind hirn- und
charakterlose Zombies, sondern auch die meisten Angehörigen des
US-Militärs (ganz ohne Virus). Vom spärlichen Rest erfährt
man zu wenig um ernsthaft mitzufiebern – da hilft es dann auch
nicht weiter, einen Könner wie Robert Carlyle in seiner
Darstellerriege zu haben.
Den durch das Fehlen von
Identifikationsfiguren zwangsweise entstehenden Mangel an
Suspensemomenten gleicht das Drehbuch mit jeder Menge Action aus.
Theoretisch also fließt das Blut in Strömen – praktisch
allerdings sieht man davon nicht allzuviel, was an der durchaus
interessanten, mit der Zeit dann aber doch auch nervigen Optik liegt.
In der Anfangsphase, in der die Action noch etwas spärlicher
gesät ist, erinnert optisch noch einiges an den ersten Teil:
Gespenstische Aufnahmen verwaister Londoner Straßenzüge,
Bilder von den unzähligen Überwachungskameras der
britischen Hauptstadt, die alle nur menschenleere Plätze zeigen.
Dazu Manga-artig schräge Perspektiven. Dann aber machen sich die
Infizierten breit, das Militär ballert was das Zeug hält –
und Regisseur Fresnadillo scheint zu der Auffassung gekommen zu sein,
dass man das dem Publikum nicht wirklich zumuten darf. Schnitte im
Sekundentakt (wenn nicht schneller), wacklige, schräge Kamera,
Großaufnahmen, Dunkelheit – der Regisseur tut einiges um zu
verhindern dass man erkennt, was da eigentlich vor sich geht. Das ist
erst ganz nett und erhöht sogar die Spannung, nach einer Weile
wird es dann aber doch eher nervig bis schlicht langweilig. Schon
klar, der wahre Horror entsteht im Kopf, aber ein klein wenig hätte
ich davon dann doch auch ganz gerne gesehen!
Fazit: Allenfalls durchschnittliches
Horrorsequel mit wenig interessanten
Charakteren und auf Dauer eher nerviger Optik. Julia Nieder
Userkommentare cpunti vom 01.08.2007dieser film war mit abstand das schlechteste, was ich je gesehen hab. der ganze film ist voll mit zeug müll. extrem unlogische handlungsabläufe waren das schlimmste.unfassbar, wie bekloppt dieser film realisiert wurde. die macher haben vielleicht versucht spannung reinzubringen, aber die mittel dazu waren lächerlich. wie können zum beispiel 2 kinder aus dem extremsicherheitstrakt einfach so entfliehen ohne sich groß anzustrengen?nur solche sachen. für mich einer der schlechtesten filme überhaupt. man kann spannung auch anders erzeugen. Jam A Custic vom 26.07.2007Der Film is soooooooooo nice. Action ohne Ende. Spielt leider wieder nur in England. Lohnt sich aber auf jeden Fall anzugucken.
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