Krimikomödie: Der dauerbekiffte Dale wird zufällig Zeuge eines Mafia-Mords. Gemeinsam mit seinem Kumpel Saul (JAMES FRANCO) landet er daher ganz oben auf der Abschussliste der "ehrenwerten Gesellschaft"
Inhalt
Dale und Saul haben es nicht leicht: Eigentlich wollen sie nur ein ganz bequemes Leben. Wenn arbeiten schon sein muss, dann so wenig wie möglich. Am liebsten würden sie ganz darauf verzichten und einfach nur entspannt abhängen. Doch als Dale Zeuge eines brutalen Mafiamordes wird, ist ihr Leben plötzlich gar nicht mehr so bequem. Die Mafia ist ihnen auf den Fersen und zu aller Hektik kommen sie auf ihrer Flucht auch noch in Konflikt mit der Polizei. In chaotischen Verfolgungsjagden wirbeln sie mit halsbrecherischen Fahrmanövern den Straßenverkehr so richtig durcheinander.
Dass es wilde Verfolgungsjagden und halsbrecherische Fahrmanövier nicht nur im Film gibt, sondern in ähnlicher Weise tagtäglich in Deutschland stattfinden, dokumentiert der Polizeireport des hr3. Dort berichtet Reporter Sascha Lapp über den täglichen Irrsinn auf deutschen Straßen, der manchmal sehr viel Ähnlichkeit mit Dales und Sauls Eskapaden hat.
Augen zu und durch In Witzenhausen-Hundelshausen bog ein Holztransporter aus einer kleinen Straße auf die Bundesstraße ab. Wegen der Überlänge nutzte der Fahrer die gesamte Straßenbreite aus. Gerade in diesem Augenblick rauschte ein 33-jähriger Mann mit seinem Auto heran. In der Dunkelheit hielt er den Holztransporter für ein Müllauto und wollte diesen überholen. Zu spät erkannte er, dass der Holztransporter quer zur Fahrbahn stand. Er konnte weder ausweichen noch bremsen und fuhr einfach unter dem Transporter hindurch. Wie durch ein Wunder wurde das Dach dabei nur leicht eingedrückt – der Fahrer nur leicht verletzt.
La Paloma – Oh weh Zwei Kumpels waren in ihrem 3er BMW rund um Frankfurt unterwegs. Und sie waren gut drauf – immerhin hatten sie ja ordentlich einen gezwitschert. Als die beiden dann gut gelaunt in den Hainer Weg einbogen war’s aus mit der Party-Stimmung, denn ein paar hundert Meter weiter hatte die Polizei eine Kontrollstelle eingerichtet. Die beiden dachten, es wäre schlau, die Kontrolle besser nicht zu passieren. Also parkten sie kurz davor, stiegen aus und wollten sich möglichst unauffällig verdrücken. Sie schauten in Richtung Himmel, pfiffen das Lied „La Paloma“ und versuchten, die Szene schnell zu verlassen. Unglücklicherweise bemerkten die Polizisten das. Daraufhin verlor der Fahrer seinen Führerschein und als der Beifahrer – auch total betrunken – anbot, das Auto nach Hause zu fahren, brachen die Polizisten in schallendes Gelächter aus. Die beiden wurden schließlich mit dem Taxi nach Hause geschickt.
Falsche Polizisten In Südhessen haben falsche Polizeibeamte abkassiert: Sie fuhren hinter einem 18- jährigen Fahranfänger her und signalisierten ihm mit einem Blaulicht, dass er anhalten soll. In Zivil gekleidet, aber mit Polizei-Mützen gingen die beiden zur Fahrertür, überprüften die Papiere und verlangten ein Ordnungsgeld. Der 18-jährige habe beim Abbiegen nicht geblinkt und das sei eben teuer. Der eingeschüchterte Verkehrsneuling zahlte und die beiden falschen Polizisten machten sich aus dem Staub.
Mach mir den Effe „Leck mich“ signalisierte ein Fahrradfahrer mit seinem ausgestreckten Mittelfinger einem entgegenkommenden Auto in Lorsch. Das hatte zuvor Lichthupe gegeben, um den Radler auf seine fehlende Beleuchtung hinzuweisen. Ärgerlich, dass es sich bei dem Wagen um ein Polizeiauto handelte. Der 42-jährige Mann wurde angehalten, überprüft und musste blasen: Er hatte 2,4 Promille. Es gab nicht nur eine Anzeige, er mußte auch den Führerschein abgeben.
Offenbacher auf großer Fahrt Mitten in der Nacht gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein, weil sich zwei Offenbacher Fahrradfahrer total verirrt hatten. Die beiden Männer waren mit ihren Rädern auf der Überholspur der A 661 unterwegs. Mit Blaulicht ging es raus auf die Autobahn. Die Polizisten mussten feststellen, dass da tatsächlich noch einer der beiden mit unbeleuchtetem Rad und 2,5 Promille im Blut auf der Autobahn radelte. Er landete schließlich unversehrt in einer Frankfurter Ausnüchterungszelle.
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