Französischer Thriller, basierend auf dem Roman gleichen Titels von Harlan Coben: Acht Jahre nachdem seine Frau Margot von seinem Serienkiller verschleppt wurde, erhält Alexandre eine mysteriöse E-Mail. Ein Lebenszeichen von Margot?
Inhalt
Kinderarzt Alex lebt glücklich mit seiner Frau Margot - bis die eines Tages scheinbar vone einem Serienkiller verschleppt und ermordet wird.
Acht Jahre später arbeitet Alex in einem Pariser Krankenhaus - da erhält er eine mysteriöse Mail, die darauf hindeutet, dass seine Frau noch am Leben sein könnte. Hoffnung keimt auf und Alex begibt sich sofort auf die Suche nach seiner totgeglaubten Frau. Als man wenig später nahe des früheren Tatorts zwei Männerleichen findet und kurz darauf Margots beste Freundin ermordet wird, gerät Alex auch selbst unter Verdacht. Er flieht - und wird nicht nur von der Polizei, sondern auch von ihm unbekannten Männern verfolgt, die ihm eindeutig nicht wohlgesonnen sind. Hilfe erfährt Alex von unerwarteter Seite - und so kann er schließlikch ein unglaubliches Familiengeheimnis lüften...
8martin vom 29.09.2010 Die Geschichte an sich ist schon spannend genug, aber die Art, wie sie erzählt wird, macht den Film zum Knaller. Die hintergründige etwas überkonstruierte Komplexität verwischt bisweilen den Durchblick (deshalb lohnt ein wiederholtes Anschauen!) ohne aber Langeweile aufkommen zu lassen. Viele Promis glänzen in kleinen Auftritten neben Francois Cluzet, dem Franzosen mit dem Dustin-Hoffman Aussehen, der hier quasi als Richard Kimble agiert. Der deutsche Titel ist um vieles besser weil tiefsinniger als der des Originals: ?Sag es niemandem?. Aber interessant ist außerdem hier noch die neue Variante, dass dem Verdächtigen bei der Flucht die oft geschmähten Immigranten der Banlieus helfen. Sie sind viel sympathischer als die Polizei, die mit viel subtilem Humor eher etwas auf den Arm genommen wird. Und wie in vielen Klassekrimis aus Frankreich wird mit Gewalt und Blut nicht gespart. Leider steht der stark überzuckerte Schluss mit viel goldenem Sonnenlicht in krassen Gegensatz zu übrigen Handlung. Oder ist das etwa ein Augenzwinkern des Regisseurs, um die Wucht der Morde abzufedern? Davon abgesehen aber sehenswert!