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Der Mann, der niemals lebte

Userwertung 6/10

Body of Lies

US-Thriller von Ridley Scott, mit Leonardo DiCaprio und Russell Crowe: Agent Roger Ferris ist der Mann für die brenzligen Fälle. Sein Leben hängt ab von der unpersönlichen Stimme, mit der er über eine abhörsichere Telefonleitung Kontakt hält, denn jede seiner Bewegungen wird per Laptop und Telefon von dem CIA-Agenten Ed Hoffman überwacht
Russell Crowe Leonardo di Caprio 2008 Warner Bros EntRussell Crowe Leonardo di Caprio 2008 Warner Bros EntRussell Crowe 2008 Warner Bros EntLeonardo di Caprio 2008 Warner Bros EntLeonardo di Caprio 2008 Warner Bros EntLeonardo di Caprio 2008 Warner Bros Ent
Inhalt
  • Er ist der beste Mann des US-Geheimdienstes: Als erfahrener Agent bewährt er sich selbst in brenzligen Situationen, die keiner seiner Kollegen überlebt. Doch wenn Roger Ferris’ (Leonardo DiCaprio) Tarnung einmal auffliegt, ist er ein Mann ohne Identität – dann hängt sein Leben von jener unpersönlichen Stimme ab, mit der er über eine abhörsichere Telefonleitung Kontakt hält.
    Der mit allen Wassern gewaschene CIA-Mann Ed Hoffman (Russell Crowe) führt Krieg – per Laptop im Wohnzimmer seines Einfamilienhauses: Er dirigiert jede von Ferris’ Bewegungen selbst dann noch, wenn der beim Einsatz im Kugelhagel Deckung sucht.
    In der Terrorszene etabliert sich eine neue Leitfigur, die den Erdball mit einem Bombenteppich überzieht und dabei selbst dem ausgeklügelsten Geheimdienst-Network der Welt immer wieder Schnippchen schlägt. Um diesen Mann aus der Reserve zu locken, muss Ferris sich in die Welt manipulierter Finanztransaktionen und verzweifelter Märtyrer einschleusen und dabei ein eher zweifelhaftes Bündnis mit dem Leiter der jordanischen Spezialagenten eingehen.
    Sein Einsatz führt ihn in den Irak, nach Jordanien, Washington und Dubai, doch je näher er sich an sein Ziel heranarbeitet, desto mehr kommt er sich vor wie in einem Spiegelkabinett: Verbündete sind nur so gut wie ihr letztes Täuschungsmanöver, und Vertrauen erweist sich als gefährlichste Taktik überhaupt...

Credits




Userkritiken
  • a.g.wells vom 12.11.2008
    Vier hochkarätige Filmschaffende treffen hier zusammen. Das heißt aber nicht das Regisseur Ridley Scott, Oscarpreisträger William Monaham als Drehbuchautor und die Schauspieler Leonardo DiCaprio und Russell Crowe auch einen hochkarätigen Film abliefern. [mehr] Im Gegenteil für mich ist das ein Film der Kategorie – Filme die die Welt nicht braucht.

    Über zwei Stunden malträtiert uns Ridley Scott mit Bildern die wir genügend aus dem Fernsehen kennen, Bombenattentaten, Dreck, Schweiß und Tränen und die ganze Terrorlitanei. Wer will das noch im Kino sehen? Handwerklich und schauspielerisch zwar ordentlich aber einfach ermüdend vom Thema her. Wobei immer wieder erstaunlich ist, dass die Technik keine Aussetzer kennt.

    Egal wo sich Ferris oder Hoffmann befinden, immer haben sie Kontakt über Handy und die Satelliten lassen noch bald die Nasenhaare der Gegner erkennen. Lediglich der Maskenbildner verdient einen Oscar für den immer mehr verbeulten und kräftig zugerichteten DiCaprio.



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Userkommentare
8martin vom 27.03.2012
Über 90 Minuten werden wir mit dem relativen spannungsarmen Vergleich gefüttert zwischen einem coolen Schreibtischtäter (Russell Crowe), der fern ab von jeglicher Gefahr Agenten dirigiert und einem solchen (Leonardo DiCaprio), der vor Ort seinen Hals riskiert. Trotz heftiger Gefechtsszenen, einem exotischen Ambiente und den beiden überzeugenden Akteuren will der Funke nicht so recht überspringen. Wenn nicht in der letzten halben Stunde noch eine Schippe draufgelegt würde, könnte man das Ganze vergessen. Deshalb wurde auch noch eine etwas distanzierte Liebesgeschichte eingeschoben und so erhält Leos Plan zusätzlichen Schub, obwohl er dann doch nicht von Erfolg gekrönt ist.
Ironischerweise mögen die arabischen Kids lieber Hamburger und Spaghetti und ein hochrangiger Folterknecht meint so ganz nebenbei zu Leo ?Die Kavallerie wird nicht kommen!? (Wir kennen das aus vielen Western!) Und dann kommt sie doch. Überraschung!?
Mittelprächtige Unterhaltung, die einen nicht vom Hocker haut, weil alles einfach viel zu glatt geht. Und der Originaltitel ?Lügengebäude? trifft den Kern der Sache besser als der deutsche, der sich in die endlose Titelreihe einordnet mit ?Der Mann, der?? Und da gibt es tolle und weniger tolle Filme. Der hier gehört zur letzteren Kategorie.


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