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Robert Downey Jr.
Robert Downey Jr.
© BANG Showbiz

Kalifornischer Gouverneur begnadigt Robert Downey Jr.

Drogensünden vergeben

Man mag es sich heute kaum noch vorstellen, dass der immens populäre und aktuell bestbezahlte Darsteller der Welt vor noch rund 15 Jahren fast ausschließlich mit seinen Drogenproblemen Schlagzeilen machte und 1999 sogar im Gefängnis saß. Die wilde Vergangenheit von Robert Downey Jr. ist zu Weihnachten noch einmal Thema geworden.

Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown begnadigt traditionell zu Ostern und Weihnachten verurteilte Straftäter, die sich seit zehn Jahren nichts mehr zu schulden kommen lassen und einen offenbar untadeligen Lebenswandel vorzuweisen haben. Zum Fest der Liebe wurden in diesem Jahr insgesamt 91 Personen begnadigt, darunter Robert. Der 50-Jährige erhält damit sein Wahlrecht wieder; die Verurteilungen bleiben indes in den Akten bestehen.

Die Drogenprobleme des Akteurs wurden im Juni 1996 offiziell, als er im Los Angeles County auf dem Pacific Coast Highway angehalten wurde und die Polizisten Kokain, Heroin und eine Pistole in seinem Wagen fanden. Danach wurde Downey Jr. ein Dauergast vor Gericht. Als er 1999 gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hatte, musste er für knapp ein Jahr ins Gefängnis.

Nun ist in den Augen der Öffentlichkeit - die ihm an den Kinokassen seit seinem Einsatz als "Iron Man" 2008 sowieso längst verziehen hat - alles vergeben und vergessen. "Robert Downey Jr. hat ein ehrliches und aufrechtes Leben gelebt, einen guten moralischen Charakter bewiesen und sich als gesetzestreuer Bürger verhalten. Er hat seine Schuld an der Gesellschaft abgetragen und sich eine volle und bedingungslose Begnadigung verdient", heißt es im Begnadigungsschreiben des Gouverneurs.


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