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Donald Sutherland erhält Ehren-Oscar

Agnès Varda, Owen Roizman und Charles Burnett ebenfalls geehrt

Die belgische Regisseurin Agnès Varda, der kanadische Schauspieler Donald Sutherland, der amerikanische Regisseur und Drehbuchautor Charles Burnett und der amerikanische Kameramann Owen Roizman erhalten in diesem Jahr einen Ehren-Oscar. Das hat der Vorstand der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, der die Academy Awards auslobt und die vier Preisträger am 5. September gewählt hatte, vorgestern bekannt gegeben. Die vier Statuetten werden im Rahmen der Governors Awards am 11. November im Hollywood & Highland Center in Los Angeles überreicht werden.

"Die diesjährigen Governors Awards spiegeln die Bandbreite internationalen, unabhängigen und studiogebundenen Filmemachens wider", erklärte John Bailey, der neue Academy-Vorsitzende, "und sind eine Anerkennung vier großer Künstler, deren Leistungen die Diversität unserer gemeinsamen Menschlichkeit verkörpern."

Die 1928 in Belgien geborene Agnès Varda wurde als Mutter der französischen Nouvelle Vague, der Neuen Welle Ende der fünfziger Jahre, bekannt. Sie hat seit ihrem Debut 1955 sowohl für das Kino als auch für das Fernsehen in Frankreich gearbeitet und neben Spiel- auch Dokumentarfilme gedreht. Ihre bekanntesten Werke sind "Cleo - Mittwoch zwischen 5 und 7" von 1962, "Glück aus dem Blickwinkel des Mannes" von 1965 und "Vogelfrei" von 1985. Sie ist noch immer aktiv: Ihre Dokumentation "Visages, villages" feierte gerade auf dem Telluride Film Festival Premiere.

Donald Sutherland, niemals für einen Oscar nominiert, ist auch jüngeren Zuschauern ein Begriff, da er in den fünf "Hunger Games"-Filmen die Rolle von President Snow übernommen hat. Seit Anfang der Sechziger ist er als Schauspieler aktiv, zunächst im Fernsehen, bevor er Anfang der Siebziger mit Werken wie "M.A.S.H.", "Klute" und "Wenn die Gondeln Trauer tragen" zum Star wurde. Mit 82 Jahren ist er ebenfalls immer noch aktiv und dreht gerade die Fernsehserie "Trust".

Charles Burnett ist eine Legende in der Independent-Filmszene, der einen afro-amerikanischen Blickwinkel in Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme einbrachte. 1977 debutierte er mit "Killer of Sheep" und inszenierte bis 2007 Werke wie "My Brother's Wedding", "To Sleep with Anger" mit Danny Glover und "The Glass Shield".

Owen Roizman drehte von 1970 bis 1995 Kinofilme und war fünfmal für den Academy Award genannt: Für "The French Connection" von 1972, "The Exorcist" von 1973, für "Network" von 1976, für "Tootsie" von 1982 und "Wyatt Earp" von 1994.



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