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Preisträger der Governors Awards 2017: Charles...rland
Preisträger der Governors Awards 2017: Charles Burnett, Agnes Varda, Owen Roizman und Donald Sutherland
© Academy of Motion Picture Arts and Sciences

Donald Sutherland mit Ehren-Oscar ausgezeichnet

Spezialpreis für Alejandro González Iñárritu

Vorgestern Abend ging es in Hollywood endlich mal wieder um Filme und Talente, nicht um Vorwürfe sexuellen Missbrauchs. Bei den 9. Annual Academy of Motion Picture Arts and Sciences Governors Awards im Ray Dolby Ballroom ehrte die Akademie fünf Künstler für ihr Lebenswerk beziehungsweise eine besondere Leistung. Steven Spielberg pries die Preisträger in der ersten Tischrede des Abends als Filmschaffende, "die uns inspiriert haben, mehr zu wollen, größer zu träumen, größer zu sein".

Für ihr Lebenswerk wurden die französische Regisseurin Agnès Varda, der US-Regisseur Charles Burnett, der US-Kameramann Owen Roizman und der kanadische Schauspieler Donald Sutherland ausgezeichnet.

Burnett erhielt den Ehren-Oscar für seine Verdienste um das Independent-Kino in den USA und seinen Einfluss auf andere afro-amerikanische Filmemacher wie Ava DuVernay, welche die Auszeichnung überreichte. Angelina Jolie gab der "Großmutter der Französischen Novelle Vague" Agnès Varda ihren Lebenswerkpreis. Jessica Chastain erklärte in ihrer Laudatio, dass Varda "es für über 60 Jahre geschafft hat, topaktuell zu bleiben mit einer Stimme, die in einer weiblichen Aufsässigkeit verhaftet bleibt".

Kameramann Owen Roizman, der unter anderem "The French Connection", "The Exorcist", "Network" und "Wyatt Earp" gefilmt hat, wurde unter anderem von Dustin Hoffman gewürdigt: Unter anderem habe Roizman es geschafft, mit seiner Kameraführung ein schwieriges Makeup-Problem bei ihrem gemeinsamen Film "Tootsie" zu bewältigen. Whoopi Goldberg feierte Donald Sutherland als einen der "größten Magier aller Zeiten", der seinen Preis aus den Händen von "Hunger Games"-Kollegin Jennifer Lawrence entgegen nahm.

Ein Spezialpreis ging an den mexikanischen Regisseur Alejandro González Inárritu, der für seinen Virtual Reality-Film "Carne y Arena" geehrt wurde, der die Zuschauer mit Hilfe seines Kameramanns Emmanuel Lubezki und der Spezialeffektefirma Industrial Light & Magic in die Position eines in die USA einwandernden Mexikaners versetzt. Drehbuchautor Gregory Nava pries das Werk als einen "packenden Appell, keine Mauern des Hasses und der Angst zu bauen, sondern Brücken des Mitgefühls und der Verständigung".



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