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Ein perfekter Mord
Ein perfekter Mord
© Warner Bros.

Kritik: Ein perfekter Mord (1998)


Spätestens seit "Wall Street" ist Michael Douglas in der Rolle gnadenloser Geschäftsmänner eine Klasse für sich. Und so verkörpert er auch in "Ein perfekter Mord" den Part des berechnenden Manipulators, der sprichwörtlich über Leichen geht, mit bekannter Präzision und voller bedrohlicher Zwischentöne: Nicht was, sondern vielmehr wie er etwas sagt, läßt schlimme Dinge befürchten.

Die lassen nicht lange auf sich warten, denn Douglas' Alter ego Steven Taylor initiiert eine mörderische menage à trois mit seiner vermögenden Frau Emily und deren Liebhaber David, einem Maler mit zweifelhafter Vergangenheit. Immer mehr verstrickt sich das Trio in einem tödlichen Schachspiel, bei dem ein "Bauer", ein "Läufer" und schließlich der "König" selbst auf der Strecke bleiben und sich Paltrows Figur Emily vom naiven Opfer in einen rigorosen Racheengel verwandelt.

Andrew Davis' Thriller basiert auf Frederick Knotts Bühnenstück "Dial M for Murder" und wurde vor fast 45 Jahren von Alfred Hitchcock ("Bei Anruf Mord") verfilmt. "Ein perfekter Mord" aber ist kein bemühtes Remake, sondern ein solider, unsentimentaler, durchweg spannender und zeitgemäßer Thriller, bei dem nur der Schluß enttäuscht. Statt eines psychologischen Schachmatts bemühte Drehbuchautor Patrick Smith Kelly nämlich die plumpeste aller Varianten: Er läßt eine Figur zur Waffe greifen.





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