VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder

Kritik: Tanz in die Freiheit (1998)


Daß sich ein Hollywoodstar scheinbar mühelos in eine Gruppe vergleichsweise unbekannter britischer und irischer Schauspieler einfügen kann, beweist Meryl Streep als älteste von fünf Schwestern in Pat O'Connors Kinofassung des preisgekrönten Bühnenstücks "Dancing at Lughnasa" von Brian Friel.

Der ruhige Film wirft einen nuanciert-detaillierten Blick auf das Leben einer vom nahenden Umbruch bedrohten Familie im ländlichen Irland des Jahres 1936: Im Mittelpunkt steht das Beziehungsgeflecht der fünf Schwestern, deren bescheidenes Leben nach der Rückkehr ihres senilen, vom Missionarsdienst aus Afrika zurückgekehrten Bruders (Michael Gambon) aus den Fugen gerät.

O'Connors wunderschön fotografierter, mitunter lyrischer Film erzählt keine großartige Geschichte, überzeugt aber mit den hervorragenden Darbietungen eines perfekt aufeinander eingespielten Ensembles: subtiles Schauspielerkino vor eindrucksvoller Naturkulisse.




Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.