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Schnee, der auf Zedern fällt (1999)

Snow Falling on Cedars

Oscar-Preisträger Scott Hicks ("Shine") verfilmte den vielschichtigen Roman von David Guterson, der zur literarischen Sensation avancierte und zu einem Welterfolg in über 30 Sprachen wurde.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.3 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 3 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Der Film erzählt die Geschichte eines Mordprozesses auf der fiktiven Insel San Piedro kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges: Im dichten Nebel der nordamerikanischen Küste nimmt der junge Lachsfischer Kabuo Miyamoto (Rick Yune) in dieser Nacht anno 1954 seine Arbeit auf. Nur schwer sind die Positionslichter der Fischerboote zu erkennen. Aus der Ferne hört man das Dröhnen eines Nebelhorns. Am nächsten Morgen ist die See wieder ruhig, der Nebel hat sich gelichtet. Doch die Idylle trügt. Steuerlos treibt ein Boot auf dem Meer. Als der Sheriff der Sache nachgeht, macht er eine schreckliche Entdeckung: Im Netz des Bootes liegt die Leiche des Fischers Carl Heine. War es ein Unfall? War es Mord? Es gibt keine Zeugen, aber Indizien - und ein Motiv: Rachsucht. Der vermeintliche Täter soll niemand anderer als der junge Lachsfischer Kabuo sein, ein Amerikaner japanischer Abstammung - und das macht die Angelegenheit vielschichtiger als es auf den ersten Blick erscheint. Um so mehr, als auch der junge Gerichtsreporter Ishmael Chambers (Ethan Hawke) persönlich in die Angelegenheit verstrickt ist. So wird die Aufklärung des Todesfalles für Chambers zugleich eine Auseinandersetzung mit seiner eigenen Vergangenheit, denn seine große Jugendliebe Hatsue (Youki Kudoh) ist nun die Frau des Angeklagten. Einst waren die beiden gezwungen, ihre Liebe geheimzuhalten. Der einzige Ort, an dem die zwei ungestört sein konnten, war eine Wurzelhöhle unter einer gigantischen Zeder...

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Mit Literaturverfilmungen ist es ja so eine Sache: Gerade wenn sie sich besonders ambitioniert geben, um nur ja mit der Vorlage Schritt halten zu können, schießen sie gerne übers Ziel hinaus. Schlechtes Beispiel hierfür: Alan Parkers Filmversion von "Die Asche meiner Mutter". Hier werden die Bilder, die sich bei der Lektüre des eindrucksvollen Romans in den Köpfen der Leser konstituiert haben, [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: USA
Jahr: 1999
Genre: Drama
Länge: 127 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 23.03.2000
Regie: Scott Hicks
Darsteller: Zeljko Ivanek, Reeve Carney, James Cromwell
Verleih: United International Pictures

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