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Kritik: Liebe Deine Nächste! (1998)


Also gut, es ist Weihnachten – doch was zuviel ist, ist zuviel: Detlev Buck ("Männerpension") präsentiert zur Jahreswende eine der überflüssigsten und mißratensten Klamotten der vergangenen Monate und entzieht einem mit dieser durchweg ärgerlichen Möchtegern-Komödie nicht nur die weihnachtliche Stimmung, sondern auch den letzten Rest von Glauben an ein kompetentes deutsches Unterhaltungskino.

Was ist passiert? Dem Film fehlt es schlichtweg an Respekt: Respekt vor seinen Figuren, Respekt vor der Handlung und – ganz besonders abscheulich – Respekt vor dem Publikum. Ein jeder wird bis an die Schmerzgrenze und darüber hinaus für dumm verkauft, bis man sich verwundert die Augen reibt und im Kinosaal nach der versteckten Kamera sucht. Denn: Das kann doch alles nicht wahr sein?

Ist es aber, und irgendwo auch traurig – schließlich wurden mit dem Film auch beachtliche Förderprämien in den Sand gesetzt. Das Geld zu spenden und auf dieses wertlose Machwerk zu verzichten wäre in der Tat ein unschätzbarer Akt der Nächstenliebe gewesen.





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