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Chucky und seine Braut (1998)

The Bride of Chucky

US-Horror-Komödie um die Mörderpuppe Chucky, die, dank eines Voodoozaubers wieder unter den Lebenden, seine ehemalige Lebensgefährtin Tiffany ebenfalls in eine Puppe verwandelt...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.2 / 5

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Die Puppe, in der einst die Seele des psychopathischen Serienmörders Chucky steckte, ist verwaist. Ein völlig harmloses Stück Plastik. Das denkt zumindest jener Cop, der ein nettes Sümmchen dafür geboten bekommt, sie aus der Asservatenkammer des Reviers zu stehlen. Er übergibt sie Tiffany, Chuckys einstiger Lebensgefährtin.

Mit Hochzeitsabsichten im Kopf und einem Vodoo-Spruch auf der Zunge beschwört Tiffany in einer stürmischen Nacht den teuflischen Geist ihres Ex-Lovers zurück in die Puppe. Und tatsächlich: Chucky kehrt in das Reich der Lebenden zurück. Als Tiffany nicht aufhört, Chucky mit ihren Heiratsplänen zu nerven, verbannt er ihre Seele kurzerhand ebenfalls in eine Puppe. Eine dumme Idee, denn nun stecken beide in einem Dilemma: In einem Grab in New Jersey liegt ein okkultes Amulett, das Tiffany und Chucky wieder in Menschen verwandeln kann. Doch wie sollen zwei Puppen unbemerkt durchs Land reisen?

Tiffany hat schließlich die rettende Idee: Sie bietet dem Nachbarjungen Jesse per Telefon 500 Dollar an, wenn er die beiden Puppen, die bei ihr auf dem Sofa liegen, nach New Jersey fährt. Für Jesse, der gerade beschlossen hat mit seiner Freundin Jade durchzubrennen, ist das eine willkommene Finanzspritze...

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Filmkritik

Wie Freddy Krüger ("Nightmare on Elm Street"), Jason ("Freitag der 13te") oder Michael Myers ("Halloween") ist auch die Mörderpuppe Chucky ein Relikt der Horrorwelle der 80er Jahre – wenn auch ein eher spätes: 1988 flimmerte die erste Folge der mittlerweile vierteiligen Saga um die besessene Spielzeugpuppe über die Leinwand. Schon damals entwickelte das Kinderspielzeug ein mörderisches Eigenleben – das Publikum fand's ziemlich gruselig.

Zehn Jahre später sieht die Welt des Horrorfilms ganz anders aus: Nach "Scream" und seinen Imitaten ist blanker Schrecken vielen nicht mehr gut genug. Ironie ist angesagt: Folglich ist "Bride of Chucky", so der Originaltitel dieses gelungenen Revivals, mit voller Absicht überzogen und auf Parodie getrimmt. Die Dialoge sind gewitzt, und kein Klischee wird ausgelassen: Von Frankenstein bis Romeo und Julia – alles wird gnadenlos verramscht. Die Plastikpuppen haben sogar Sex.

Die Schauspieler agieren zwischen hölzern-plump und schamloser Übertreibung – und das mit voller Absicht. Unter normalen Umständen wäre das der künstlerlische Tod, zu "Chucky und seine Braut" passt dieser Ansatz jedoch wie die Faust aufs Auge: "Nehmt mich nicht ernst!", schreit dieser Film den Genre-Fans entgegen – und alle lachen mit.

In Amerika lief "Bride of Chucky" schon im letzten Jahr und war ein regelrechter Überraschungshit. So schnell wird uns das mörderische Kinderspielzeug demnach nicht verlassen: "Child of Chucky" ist bereits in Arbeit.




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Land: USA
Jahr: 1998
Genre: Komödie, Horror
Länge: 89 Minuten
FSK: 18
Kinostart: 09.09.1999
Regie: Ronny Yu
Darsteller: Katherine Heigl, Nick Stabile, Jennifer Tilly
Verleih: Kinowelt

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