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Kritik: Aufgelegt! (1999)


Nora Ephron und Meg Ryan haben wieder zugeschlagen: In "You've Got Mail" war es ein Online-Dienst – in "Aufgelegt!" ist es das Telefon. Nora Ephron schrieb das Drehbuch für den Film gemeinsam mit Schwester Delia, die auch die Buchvorlage lieferte. Regie führte der Co-Star Diane Keaton.

Drei Schwestern, die sich gegenseitig Mütter sind – darum geht's in "Aufgelegt!", und Walter Matthau mimt den bärbeißig-senilen Daddy. Wer nun aber auf eine gefällige Komödie mit sympathischen Figuren hofft, wird schwer enttäuscht: Stattdessen werden heillos überdrehte Frauen ohne Charme geboten, die sich den ganzen Film über haarscharf am Rande eines Nervenzusammenbruchs bewegen. Warnung: Am Ende ist sogar das Kinopublikum gestresst – Risikogruppen fragen besser Ihren Arzt oder Filmkritiker.

Trotz endlosem Verbalstakkato – die Damen plappern unablässig – tritt die von sentimentalen Rückblenden verzögerte Handlung meistens auf der Stelle. Fazit: Nach dieser anstrengenden Melo-Schnulze verlassen Sie das Kino nicht unbedingt gut aufgelegt.





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