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Pünktchen und Anton
Pünktchen und Anton
© Buena Vista

Kritik: Pünktchen und Anton (1999)


Daß Caroline Link feinsinnige Filme mit differenzierten Figuren machen kann, hat sie mit ihrem für den Oscar nominierten Kino-Debüt "Jenseits der Stille" eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

"Pünktchen und Anton" aber sind nur aufgesetzte Klischeefiguren: Klein-Pünktchen (Elea Geissler) ist die verwöhnte Tochter aus reichem Hause, dessen karrieregeile Mami (Juliane Köhler) sich dummerweise mehr für die Kinder in der Dritten Welt als für den eigenen Sprößling interessiert. Der 10jährige Vorzeigealtruist Anton (Max Felder) dagegen arbeitet sich nach der Schule die Finger wund, um seiner arbeitsscheu dahinsiechenden Erzeugerin mit ein paar Groschen auszuhelfen.

Das Drumherum der konstruierten Kinderfreundschaft wird von stereotypen Knallchargen bestimmt, und weil ein sogenannter Familienfilm zumindest eine nervige Gesangseinlage braucht, bleibt dem geplagten Zuschauer auch dieser letzte Frevel nicht erspart: Ein klarer Fall fürs Kinderprogramm.





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