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Kritik: Grey Owl (1999)


Pierce Brosnan als umweltbewusster Indianer - was für eine Fehlbesetzung! Der als James Bond so überzeugende Brite müht sich in Richard Attenbouroughs spannungslosem Biopic mit einer undankbaren Rolle ab.

Der langatmige Film erzählt die Geschichte des Ojibwa-Halbbluts Archie Grey Owl, der in den 30er-Jahren als Trapper in der kanadischen Wildnis lebte und arrogante Stadtmenschen mit seiner Kultiviertheit dermaßen verblüffte, dass sie ihm nahelegten, seine Erlebnisse in Buchform festzuhalten und auf internationalen Vortragsreisen für die Erhaltung der Natur zu werben.

Attenbouroughs unbefriedigender Film verharrt in Oberflächlichkeit und schreit die Öko-Botschaft förmlich von der Leinwand. Auch die vorhersehbare Handlung und der ständig erhobene Zeigefinger machen die in Tier- und Landschaftsbildern schwelgende Lebensgeschichte eines der ersten Öko-Krieger nicht erträglicher.





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