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Kritik: Frauen unter sich (1999)


Filmkritiker, die jedes Jahr mehrere hundert Filme sichten und darüber schreiben müssen, können bestätigen, dass gut zwei Drittel aller Neuerscheinungen nicht die Anforderungen erfüllen, die man an gute Kinounterhaltung stellen darf. Jedoch: Nicht alle diese Filme sind von Haus aus schlecht - man kann sie nur nicht ohne Einschränkung empfehlen. Bei "Frauen unter sich", dem Kinoregiedebüt der Schauspielerin Anjelica Huston, handelt es sich um einen solchen Fall. Die in den sechziger Jahren in Dublin angesiedelte Tragikomödie ist kein Film aus einem Guss. Einzelne Teile aber sind durchaus genießbar. "Agnes Browne", so heißt das Werk im Original, erzählt vom Alltagsleben der von Huston selbst gespielten Titelheldin - einer Witwe, die sieben Kinder durchzubringen hat. "Frauen unter sich" ist damit eine abgemagerte Version von Alan Parkers "Die Asche meiner Mutter". Zwar gibt es jeden Tag Probleme zu bewältigen, doch die Bedrohung ist nicht annähernd so groß. Im Endeffekt hat Huston eine liebenswerte Seifenoper für die Leinwand produziert, die man sich - und das ist wohl die Crux - genauso gut auf Video ansehen kann.





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