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Mein Hund Skip (2000)

My dog Skip

Zu seinem 9. Geburtstag erhält Willie ein Geschenk, das sein Leben verändern wird: den Hund SkipUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.5 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 11 Besucher eine Bewertung abgegeben.


1942: Willie Morris, acht Jahre alt, wächst in Yazoo, Mississippi, wohlbehütet, aber auch isoliert auf. Er ist Einzelkind, in der Schule kaum beachtet, Mädchen gegenüber unbeholfen. Sein großer Held ist der Nachbar Dink Jenkins, ein gefeierter Sportler.

Filmkritik

Was für ein niedlicher, süßer Hund werden die Fans von "Mein Hund Skip" sagen. Was für eine rührende Geschichte, werden die wohlgesonnenen Kritiker schreiben. Natürlich ist der Hund süß und natürlich hat die Geschichte was rührendes. Das wäre ja auch noch schöner, wenn es nicht gelungen wäre, unter den vielen trainierten Hunden ein niedliches Prachtexemplar zu finden und der Film nicht das bieten würde, was Hollywood zumindest in routinierter Form im Schlaf kann, nämlich ein paar Emotionen zu beschwören. Trotzdem war der Film für mich eine unangenehme Grenzerfahrung, hatte ich doch direkt nach dem Verlassen des Kinos das Bedürfnis, den nächsten erstbesten Hund zu erwürgen. Zufällig taperte so ein Tier, das dem Filmhund erschreckend ähnlich sah, verschüchtert auf der Straße umher. Aber, so dachte ich, stumpfe Gewalt sollte ich doch besser den unverantwortlichen Herrchen und Frauchen überlassen, denn ein toter Hund, würde den Film ja auch nicht ungeschehen machen. Leider kam mir auch die Geschichte um den putzig tolpatschigen Willie Morris wieder hoch. Sein einziger Freund in einer bösen Zeit, veranschaulicht durch die Parallelhandlung des Zweiten Weltkrieges (nicht im Bild, sondern nur in Form von Soldatenbriefen präsent), ist ein Hund namens Skip. Der hilft ihm, Freunde zu finden, Verantwortung zu lernen und erwachsen zu werden. In einer Schlüsselszene schlägt Willie den Hund, weil er auf ein Baseballfeld gerannt ist, wo Willie und seine Manschaft gerade spielt. Irgendwie dachte ich mir, das hat das blöde Vieh doch verdient, war aber vermutlich ganz anders gemeint. Asymmetrie nennt man das wohl. Wie soll ein Film dann funktionieren? Eben: kann er nicht! Kinder mögen das Ganze wahrscheinlich trotzdem, aber verlorene Zeit bleibt es.
Auch Kinder haben ein Recht auf intelligentes Kino, das nicht nur in simpler und lehrerhafter Gefühsduselei versinkt.




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Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: USA
Jahr: 2000
Genre: Kinderfilm
Länge: 95 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 07.12.2000
Regie: Jay Russell
Darsteller: Luke Wilson, Frankie Muniz, Kevin Bacon
Verleih: Warner Bros.

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