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Kritik: Begegnung des Schicksals (1999)


Regie-Altmeister Sydney Pollack ("Jenseits von Afrika"), zuletzt in "Eyes Wide Shut" als Schauspieler zu sehen, geht es in seinem neuen Film ziemlich bedächtig an: Eine Dreiviertelstunde dauert es, bis sich die beiden Hauptdarsteller Harrison Ford ("Sabrina") und Kristin Scott Thomas ("Der Pferdeflüsterer") erstmals auf der Leinwand treffen und ihre durch eine Tragödie ausgelöste Zufallsbekanntschaft in eine bittersüße Romanze mündet.
Zwei Top-Darsteller und eine gute Filmidee: Als seine Frau bei einem Flugzeugabsturz stirbt, findet Sergeant Dutch Van Den Broeck (Ford) heraus, dass sie seit Jahren ein Verhältnis hatte - und zwar mit Cullen Chandler (Peter Coyote), ihrem Sitznachbarn im Flugzeug. Der Polizist verwickelt Chandlers Witwe Kay (Thomas) in die Ermittlungen. Schließlich beginnen die betrogenen Hinterbliebenen selbst eine Affäre.
Mit etwas mehr Verstand und einem besseren Drehbuch wäre daraus ein toller Film geworden. Jedoch: Die Macher wollten offenbar auf Nummer Sicher gehen. In Hollywood heißt das: albernes Melodrama mit den üblichen Theatertricks. "Begegnung des Schicksals" ist ein unbefriedigender Film, der seine Munition ins Nichts verschießt. Da können auch die beiden aufgesetzten Nebenhandlungen nichts retten, die den Film zwar noch länger machen, ihn aber keinen Meter weiter bringen.




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