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Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall
Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall
© United International Pictures

Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall (1999)

Galaxy Quest

US-Komödie von Dean Parisot mit Tim Allen und Sigourney Weaver.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Sie sind keine Astronauten.... die haben sie nur im Fernsehen gespielt. Für vier Staffeln, von 1979 bis 1982, hat die Besatzung der NSEA ihre Uniformen angezogen und sich auf den Weg zu spannenden und oftmals gefährlichen Missionen im All gemacht - bis ihre Serie abgesetzt wurde. Fast 20 Jahre später tragen die fünf Stars der klassischen Science Fiction-Serie "Galaxy Quest" noch immer ihre Kostüme und treten bei Science Fiction-Conventions für Legionen treuer Fans auf... aber ein paar dieser Fans sind ein bisschen zu treu.

Die Thermianer, eine außerirdische Rasse vom Planeten Klatu Nebel, haben die empfangenen TV-Übertragungen der Serie für "Dokumente der Zeitgeschichte" gehalten. Auf der Erde angekommen, katapultieren sie "Commander Peter Quincy Taggart" und seine Mannschaft ins All, damit er ihnen hilft, einen allzu realen und tödlichen Widersacher zu besiegen.

Ohne Drehbuch, ohne Regisseur und ohne die leiseste Ahnung von echter Raumfahrt müssen die Schauspieler die darstellerische Leistung ihres Lebens abliefern, um aus sich die Helden zu machen, für die sie gehalten werden....

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Filmkritik

Eine durchaus gewagte Gratwanderung ist diese Parodie auf den amerikanischen Science Fiction Output der letzten 20 Jahre. Da sich jedoch Dreamworks, Hollywoods kreativstes und künstlerisch stilvollstes Studio, der Sache angenommen hat, klappt der Drahtseilakt ohne größere Balanceprobleme. Und so wird auf der einen Seite das Genre teils köstlich veralbert, auf der anderen Seite aber die Fans, obwohl sie durchaus ihr Fett abbekommen, auch nicht vollends vor den Kopf gestoßen. Nicht zuletzt bleiben, bei allem Augenzwinkern, Hollywoods ureigene Mythen weitgehend unangetastet. Bei alledem kommt "Galaxy Quest" ohne Klamaukeinlagen aus, vielmehr fällt der Humor feinsinnig und satirisch aus.

Im Film ist "Galaxy Quest" der Name einer höchst erfolgreichen SF-Serie. Deren Helden sind, auch wenn der Ruhm schon ein wenig verblasst ist, weltweit bekannte Fernsehstars. Im Laufe etlicher Jahre hat der Alltag der Serienroutine bei den Schauspielern durchaus seine Spuren hinterlassen. Gelangweilt wenn nicht gar genervt lassen sie denn auch ein großes Fanclubtreffen samt Autogrammstunde über sich ergehen und ignorieren geflissentlich, dass es eher um die Eröffnung eines Supermarktes geht. Im Zuge der Veranstaltung wird der Darsteller des Raumschiffkommandanten von ein paar scheinbar besonders überzeugten Fans angesprochen. Sie bitten ihn, ihnen bei einer Auseinandersetzung mit intergalaktischen Halunken beizustehen. Der Kommandant und die anderen Darsteller gehen zum Spaß auf das Ansinnen ein. Sie staunen nicht schlecht, als sich herausstellt, dass die Fans echte Außerirdische sind und der Sternenkrieg durchaus real. Eh sich die Truppe versieht, ist sie in den Weltraum gebeamt und dort selbst auch gleich mittendrin im Schlachtgetöse. Mit der Technik kommen sie umgehend zurecht, denn die haben sich die Außerirdischen kurioserweise von der höchst irdischen Fernsehserie als "historische Dokumente" abgeguckt und nachgebaut. Aber nicht nur von der technischen Seite her wird den Schauspielern intergalaktische Kompetenz abverlangt. Im Großen und Ganzen schlagen sie sich aber gar nicht so schlecht und bestehen eine Reihe erstaunlicher Abenteuer. Natürlich klappt dies nicht durchgängig mit Bravour. Aber als es zum Schluss dann (wie üblich) eng zu werden droht, entsinnen sich die unfreiwilligen Sternenkrieger ihrer Fans auf Erden und deren weitentwickeltem Technologieverständnis.

"Galaxy Quest" bietet knapp zwei Stunden harmlose aber durchaus kurzweilige Unterhaltung der Kategorie: nettes Schmunzelfilmchen. Erstaunlich an der Sache ist vor allem der Hohe Standart der Tricks, der weit über dem Niveau der veralberten Vorbilder (vor allem Star Trek) liegt. Und Sigourney Weaver, seit 20 Jahren als Weltraum-Ikone kampferfahren, tobt sich mit offensichtlichem Spaß hier mal als Exploitation-Queen aus.




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Land: USA
Jahr: 1999
Genre: Komödie
Länge: 102 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 13.04.2000
Regie: Dean Parisot
Darsteller: Kevin McDonald, Jed Rees, Sigourney Weaver
Verleih: United International Pictures

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