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Kritik: Verlorene Liebesmüh' (1999)


Kenneth Branagh traut sich was: Er verknüpft den alten Shakespeare mit den Highlights aus mindestens 40 Jahren Musical-Geschichte. Makellos gelingen kann das freilich nicht, doch das Ergebnis darf sich trotzdem sehen lassen. Die unbeschwerte Musical-Revue gibt sich als opulente Filmromanze, naiv und wunderschön - ein Lustspiel mit gewissen Drehbuchschwächen, das oberflächliche Zerstreuung mit zumindest ansatzweisem Tiefgang garantiert - wie in den guten alten Technicolor-Tonfilmzeiten.

Die Inszenierung selbst bewegt sich auf höchstem Niveau - obwohl mit Matthew Lillard, Alicia Silverstone und Branagh selbst in erster Linie tänzerische Amateure vor der Kamera ihren Dienst versehen. Ganz klar: Ein Pflichttermin für Musical-Liebhaber.





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