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Kritik: Erleuchtung garantiert (1999)


Stehen die Zeichen der Zeit immer noch auf Dogma? Gewiss nur bei Doris Dörrie und ihrem gut zwei Millionen DM teuren Esoteriktrip nach Japan. Für das mit digitalem Camcorder gedrehte Urlaubsvideo gibt es allerdings nur ein Wort: Frechheit.

Die gleiche Person, die “Männer“ und “Keiner liebt mich“ inszeniert hat, zwei frische Beiträge zum deutschen Film, mutet uns eine improvisierte, grauenvoll humor- und gehaltlose “Komödie“ zu, deren zentrales Thema Sinnsuche nicht andeutungsweise stattfindet.

Vom Dogma-Esprit keine Spur: Nachdem sie in “Bin ich schön?“ bereits Robert Altmann halbherzig seziert hat, weicht der dänische Fanatismus einem selbstbewussten Größenwahn, der Feng Shui und Zen wie zwei schicke Modeworte benutzt. Wer sich über Home-Made-Videos von Verwandten und Bekannten amüsiert, hat Glück. Wer Reflexion, oder sonstige Art von Intelligenz erwartet, schaut sich das Plakat des Films lieber noch mal genau an.




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