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Kritik: Glauben ist alles! (1999)


Edward Norton ist ein vielseitig begabter Mann: In sieben Kinorollen brachte es der 31 Jahre junge Leinwandstar auf zwei verdiente Oscar-Nominierungen – nun steht er nicht nur vor der Kamera, er führt auch noch Regie. „Glauben ist alles“ ist eine romantische Komödie, die auf das bekannte Dreiecksmuster setzt: zwei Männer, eine Frau – in diesem Fall: Rabbi Ben Stiller, Edward Norton als kath. Priester und Jenna Elfman als Objekt ihrer (verbotenen) Begierde. Das alles klingt nach Schema F und, zugegeben, „Keeping the Faith“ folgt diesem Schema souverän. Die Machart aber überzeugt – auch wenn der Film letztlich zu lang geraten ist.

Eine Prise Woody Allen: Ed Norton outet sich mit diesem Film – nach Martin Scorsese, Woody Allen und Spike Lee – als neues Mitglied der „New Yorker"-Regisseure, die ihre Liebe (oder ihren Hass) für diese Stadt in jedem neuen Werk zur Geltung bringen. Was diesen Film von mittelmäßigeren Vertretern des Komödien-Genres unterscheidet, sind seine drei hervorragenden Hauptdarsteller, ein sicherer Instinkt für Flair und Atmosphäre – und nicht zuletzt auch das Gespür dafür, wann man mit seinen Gags besser nicht übertreiben sollte.

„Glauben ist alles“ ist ein warmherziger, und, wer das vielleicht befürchtet haben sollte, ganz gewiss kein übertrieben prüder Film, wobei Norton und Co. das Optimum aus ihren Rollen machen. Viel mehr darf man von einer netten Feel-Good-Comedy wohl nicht erwarten.





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