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Kritik: 2002 - Durchgeknallt im All (2000)


"Durchgeknallt im All" gibt den Inhalt dieser wilden Slapstick-Parodie erstaunlich präzise wider, in der Kalauer-Papst Lelsie Nielsen genau das tut, was er am besten kann. Geraume Zeit musste die von Helkon co-produzierte und teilweise in München gedrehte Komödie auf ihren Kinostart warten. Dabei hat man den Titel, ursprünglich eine Anspielung auf Stanley Kubricks Meilenstein "2001 - Odyssee im Weltraum", nun dem aktuellen Jahr angepasst. Am hanebüchenen, sich auf seine Art bescheiden gebenden Inhalt ändert diese vorsichtige Kosmetik freilich nichts. Ein Blick auf das Niveau gibt Aufschluss: Über die ausgeleierten Schenkelklopfer kann wahrlich nur ein sonniges Gemüt lachen. Allan Goldstein, ein im Dunstkreis von C-Movies heimischer Regisseur, hakt die Mischung aus "Die nackte Kanone" und "Men in Black" routiniert ab und reiht eine absurde Situation an die nächste. Großes Engagement und Esprit versprüht er dabei sicherlich nicht, wenn er auf Mel Brooks "Spaceballs"-Spuren wandelt. Die krude und unter noch zu ergründenden Umständen eventuell unterhaltsame Gagpalette kann sich mit einem abermaligen Gastauftritt von Spinatwachtel Verona Feldbusch rühmen, deren Präsenz auf der Leinwand sich seit kurzem auffallend häuft. Immerhin gibt es an ihrem Auftritt nichts zu bemängeln.




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