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Erkan und Stefan
Erkan und Stefan
© Constantin Film

Kritik: Erkan und Stefan (2000)


"Erkan und Stefan" ist um Klassen besser als sein Ruf: Zum Auftakt gibt's erst eine Ladung fette Action, dann legen die Sympathen aus der Gosse mit ihren verbalen Ping-Pong-Spielchen los. Die Rahmenhandlung kann man konkret knicken, doch immerhin ist sie dazu geeignet, die Durchhänger zwischen den krassen Kurzeinlagen unserer beiden Superchecker elegant zu überbrücken.

Der Streifen ist erstaunlich selbstironisch und zur Abwechslung, ich schwör, mit Absicht und nicht unfreiwillig komisch. Zudem ist die von Michael Herbig ("Bully Parade") makellos fürs Kino umgesetzte Blödel-Comedy ein kleines Fest für Cineasten: "Der Staatsfeind Nr. 1", "James Bond", "Mission impossible", "True Lies", "Der Bodyguard", "Der Alte" und sogar "Der Kommissar" werden da parodiert, und einige Sequenzen sind John Woo und Quentin Tarantino nachempfunden.

Das Ergebnis: ein gewitzter Zwitter aus einem absurden Leslie-Nielsen-Film und routiniert gemachter Stand-up-Comedy. Für eine volle Spielfilmlänge reicht der Stoff by chance zwar nicht - doch das verzeihen wir dem Streifen gern.





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