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Antonio Banderas und Angelina Jolie in 'Original Sin'
Antonio Banderas und Angelina Jolie in 'Original Sin'
© Constantin Film

Kritik: Original Sin (2001)


Kurz nach "Tomb Raider" lanciert Constantin einen weiteren Film mit Angelina Jolie in einer strategisch günstigen Position, die das schwache Remake von Truffauts "Das Geheimnis der falschen Braut" auch dringend nötig hat. An die Qualitäten von Jean-Paul Belmondo und Catherine Deneuve reicht das unbefriedigende Ergebnis nämlich bei weitem nicht heran. Der auf Cornell Woolrichs Roman "Walzer in die Dunkelheit" basierende, melodramatische Erotikthriller lässt durch die traumhafte Besetzung Banderas-Jolie mehr Hitze vermuten, als sich in dem schwülstigen Ambiente tatsächlich verbirgt. Regisseur Michael Christofer ("Body Shots"), der seit Jahren erfolgreich als Drehbuchautor tätig ist, verfängt sich nicht nur im milchigen Look, sondern auch im einfallslosen Inhalt und oberflächlichen Reizen. Neben mangelnder Involvierung in den abgestandenen Ein gehörnter Mann rächt sich-Plot und recht dürftigen Psychologisierungen, fallen die extrem prüden und alles Andere als aufreizenden Bettszenen auf, die keine Chemie zwischen dem Liebespaar erkennen lassen. Christofer gelingt es nicht, die (sonst charakteristische) körperliche Ausstrahlung von Banderas und Jolie einzufangen - gerade das wäre aber sein größter Trumpf gewesen.





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