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Der Pakt der Wölfe (2000)

Le pacte des loups

Ein Wissenschaftler soll im 18. Jahrhundert in einer französischen Gegend nach einer vermeintlichen Bestie suchen. In Frankreich sehr erfolgreich gelaufener Horrorfilm, ein wildgewordener, glänzend verpackter Hollywood-Schmarrn made in France...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

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Man schreibt das Jahr 1766: Die Bauern aus Gévaudan sind in Aufruhr. Der Nebel legt sich oft wie ein Leichentuch über die bergige Landschaft, und spät in der Nacht durchdringen schauerliche Schreie die Luft. Zahlreiche Frauen und Kinder fallen einer mysteriösen Bestie zum Opfer. Hetzjagden bleiben ohne Erfolg. Die Furcht wächst im ganzen Land und bald redet man nur noch über die "Bestie von Gévaudan", so dass die Ereignisse bis zum Hof von Ludwig XV vordringen. Der König entschließt sich, den jungen, hochbegabten Naturwissenschaftler Grégoire de Fronsac nach Gévaudan zu schicken, um die Situation zu untersuchen. Fronsac ist ein Mann der Aufklärung, und noch dazu ein ausgezeichneter Wissenschaftler. Immer an seiner Seite: Sein Blutsbruder Mani, ein Indianer vom Stamm der Irokesen, der die außergewöhnlichsten Kampftechniken beherrscht. Fronsac ist fest entschlossen, das Geheimnis zu lüften. Eine Bestie existiert, daran hegt er keine Zweifel, und die Berichte von Überlebenden zeichnen immerzu ein ähnliches Bild. Doch – was ist ihre wahre Natur? Handelt es sich wirklich um eine übernatürliche Kreatur? Scharf beobachtet er das Treiben in der Gegend, in der die Familie von Jean-François de Morangias das Sagen hat. Nach und nach reift in Fronsac der Verdacht, dass ein menschliches Wesen das Ungeheuer lenkt und einen wahrhaft teuflischen Plan verfolgt...

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Filmkritik

Der neben "Amélie" größte Kinohit aus Frankreich hat einen langen Weg hinter sich, bis er nun doch in deutsche Kinos gelangt (zumal er in Frankreich lange vor Jeunets Erfolg lief). Andererseits fragt man sich, was genau das französische Publikum an diesem wild verschlungenen Fantasy-Gebräu so fasziniert hat. Am haarsträubenden Plot kann es wenigstens nicht liegen. Die überbordende Pastiche von Filmfan Christophe Gans ("Crying Freeman") hat eigentlich alles, was ein Prestige-Projekt braucht: er ist vollgestopft mit Stars, Unterhaltung, Horror und Action, Erotik und Kostümen, er sieht gut aus und macht viel Spaß. Dass der Inhalt keinen Sinn macht und bei jedem zweiten Genre-Klassiker schamlos zusammengeklaut wurde, scheint niemand zu stören. Im Gegenteil. So ist "Der Pakt der Wölfe" tatsächlich alles in einem: egal was Sie jemals von Fantasy, Horror & Co. gehört haben - es steckt hier drin. Gemäß dem Prinzip, dass jeder etwas findet, was ihm Spaß macht. Statt Logik und Storytelling versprüht das Abenteuer Enthusiasmus und teilt jede Einstellung ein Amuse-Gueule für die Sinne aus. Zweieinhalb Stunden lang.




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Land: Frankreich
Jahr: 2000
Genre: Horror
Länge: 142 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 14.02.2002
Regie: Christophe Gans
Darsteller: Emanuel Booz, Edith Scob, Vincent Cassel
Verleih: Ascot

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