VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder

Kritik: America's Sweethearts (2001)


Das absolute Traumpaar Hollywoods hat sich getrennt. Gwen und Eddie sind kein Paar mehr. Während Eddie hierunter sehr leidet, vergnügt sich die egomane Gwen bereits mit ihrem neuen Lover.

Nun droht der letzte gemeinsame Film zu floppen. Daher wird PR Berater Lee damit beauftragt eine werbewirksame Versöhnung der Beiden zu arrangieren. Hierbei soll auch Gwens Schwester (Julia Roberts, diesmal mit 30 kg Übergewicht!) helfen. Doch natürlich kommt alles anders... (wer am Ende zusammen kommt wird nicht verraten, es kann sich eh jeder denken).

„Americas Sweethearts“ bedient alle gängigen Klischees über den Starrummel in Hollywood. Hier tummeln sich selbstverliebte, zickige Stars, geldgierige, rücksichtslose Produzenten, exentrische Regisseure und skrupellose Manager. Für eine echte Satire ist der Film jedoch ein wenig zu zahm.

Dass „Americas Sweethearts“ trotz dieser Schwäche und einiger lauer Gags ein toller Film geworden ist verdankt er vor allem der geballten Power seiner Schauspieler. Diese laufen zu Höchstform auf und lassen alle Schwächen vergessen. Auch sei der Fairness halber angemerkt, dass das Drehbuch neben den bemängelten schwachen Gags wesentlich mehr gute bis sehr gute Gags bereithält. „Americas Sweethearts“ ist keine bissige Satire auf das amerikanische Showgeschäft. Er ist eine gelungene Liebeskomödie, die vor dem Hintergrund des Starrummels von Hollywood spielt. Den Schauspielern hat es offensichtlich Vergnügen bereitet, ihren eigenen Berufsstand zu persiflieren. Und ihnen zuzuschauen macht einfach Spaß.





Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.