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Julia Roberts (50)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 28. Oktober 1967 in Smyrna, Georgia, USA
Name: Julia Fiona Roberts
Größe: 175 cm
Augenfarbe: braun

Wollte ursprünglich Tierärztin werden

Lehnte die Hauptrollen in "Basic Instinct" "Schlaflos in Seattle" und "Shakespeare in Love" ab

Oscar 2014
Im August in Osage County
Im August in Osage County
Beste Nebendarstellerin
2013

Oscar 1991
Pretty Woman - Filmplakat
Pretty Woman
Beste Hauptdarstellerin
1990


Bildergalerie

Julia RobertsJulia RobertsJULIA ROBERTS als Kunstdozentin Katherine Watson in...m GmbHWunder - Auggie Pullman (Jacob Tremblay) und Isabel...erts)Wunder - V.l.n.r.: Nate (Owen Wilson), Auggie (Jacob...erts)Wunder - Auggie Pullman (Jacob Tremblay) und Isabel...erts)

Biographie

Es fällt leicht, über Julia Roberts nur in Superlativen zu sprechen: Der größte Star, das strahlendste Lächeln, die tiefsten Krisen, die überraschendsten Comebacks - ein Image, das ihr auf ewig den Beinamen "Pretty Woman" beschert hat. Für ihre Fans ist sie wahlweise die neue Audrey Hepburn oder ganz einfach eine starke Frau, die alle Höhen und Tiefen ihrer Karriere mit Bravour gemeistert hat.
Geboren am 28.10.1967 in Smyrna/Georgia als Tochter eines Staubsauger-Vertreters, wollte sie zunächst Tierärztin werden. Nach dem High School-Abschluss ging sie mit 17 Jahren zu ihrer Schwester nach New York, nahm Schauspielunterricht und jobbte als Model. Ihr Bruder Eric, der damals auf dem Weg zum Star war und sich heute mit B-Movies durchschlägt, verschaffte ihr 1986 eine erste Rolle in einem Filmchen namens "Blood Red". Mit einem Schlag bekannt wurde sie als Kellnerin in der liebenswerten Komödie "Pizza, Pizza" (1988). Für ihre Nebenrolle als todkranke Tochter von Sally Field in dem Frauen-Melodram "Magnolien aus Stahl" (1989) gewann die damals 22-jährige einen Golden Globe und wurde für den Oscar nominiert.
Es folgte der Film, der alles veränderte: "Pretty Woman" (1990), zunächst als ernsthaftes Drama geplant und von den Disney-Studios zur federleichten Cinderella-Story umgeschrieben. Den Part des Callgirls Vivian hatte Roberts nach eigenen Angaben "gejagt wie ein Hund". Mit einem Schlag war sie ganz oben, ein weiterer Golden Globe und eine Oscar-Nominierung waren der greifbare Lohn. Der Preis jedoch, den sie zu zahlen hatte, war der Verlust des Privatlebens.
Die Klatschpresse stürzte sich auf ihre zahlreichen Affären mit Liam Neeson, Daniel Day-Lewis und natürlich Kiefer Sutherland, ihrem Co-Star aus "Flatliners" (1990), der für sie Frau und Kinder verließ. Als Roberts die geplante Traumhochzeit 1991 in letzter Minute absagte und mit Schauspieler Jason Patric nach Irland flüchtete, stürzte sie in ein tiefes Loch und hielt sich zwei Jahre lang von der Leinwand fern. Mit "Die Akte" (1993) feierte sie ein erfolgreiches Comeback, doch ihre Rollenwahl in den folgenden Jahren war nicht immer glücklich.
Für Verwunderung sorgte 1993 ihre Hochzeit mit dem wenig glamourösen Country-Sänger Lyle Lovett (der Bäcker in Altmans "Short Cuts"). Die Ehe hielt zwei Jahre. Richtig in Fahrt kam Roberts Karriere erst wieder 1997 mit "Die Hochzeit meines besten Freundes". "Everybody's Darling" war zurück und konnte 1999 in zwei extrem erfolgreichen Romantic Comedies auch private Erfahrungen verarbeiten: Als mediengeplagter Hollywoodstar neben Hugh Grant in "Notting Hill" und als Provinzlerin mit Bindungsängsten in der inoffiziellen "Pretty Woman"-Fortsetzung "Die Braut, die sich nicht traut". Auf dieser Welle des Erfolges konnte sie im folgenden Jahr für ihre Rolle als White Trash-Powerfrau "Erin Brockovich" 20 Millionen Dollar verlangen - mehr als jede andere Schauspielerin zuvor. Für ihr Portrait der kämpferischen Erin erhielt sie 2001 außerdem den Oscar für die beste Hauptdarstellerin. Ihre Beziehung mit dem Schauspieler Benjamin Brett ging im selben Jahr allerdings nach drei Jahren zusammen in die Brüche.
2003 drehte Roberts unter Regie von Mike Newell das gutgemeinte Drama "Mona Lisa Smile", eine Art "Club der toten Dichter" mit Mädchen. Der Film blieb hinter den Erwartungen zurück, mit lauwarmen Kritiken und noch mäßigeren Einnahmen.
Im Jahr zuvor heiratete Roberts zum zweiten Mal, den Kameramann Daniel Moder. Ihn hatte sie bei den Dreharbeiten zu "The Mexican" (2000) kennen gelernt. Zu diesem Zeitpunkt war er jedoch noch verheiratet - angeblich bot Roberts seiner Ex mehrere Millionen Dollar für die Scheidung.
Im November 2004 wurde sie erstmals Mutter: Mit 37 Jahren brachte sie gleich zwei Kinder zur Welt, die Zwillinge Phinnaeus Walter und Hazel Patricia. Am 18. Juni 2007 folgte der gemeinsame Sohn Henry Daniel Moder.
Was ihre Karriere angeht, liegt der letzte Hit inzwischen sieben Jahre zurück. Vielleicht bringt ja "Charlie Wilson's War" das Comeback, ein Kriegsdrama vom "Hautnah"-Regisseur Mike Nichols, mit Tom Hanks und Philip Seymour Hoffman.



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