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Clive Owen in 'Greenfingers - Harte Jungs und zarte Triebe'
Clive Owen in 'Greenfingers - Harte Jungs und zarte Triebe'
© Atlas Film

Kritik: Greenfingers - Harte Jungs und zarte Triebe (2000)


"Greenfingers" beruht auf einer wahren Begebenheit. Regisseur Joel Hershman las einen Zeitungsartikel über englische Gefangene, die sich als Gärtner beschäftigen und fühlte sich so zu dem Drehbuch von "Greenfingers" inspiriert. Es ist erst Hershmans zweiter Film und er hat recht ordentlich gearbeitet, deutlich allerdings erkennt man seine Orientierung an den erfolgreichen britischen Filmen der letzten Jahre: "Ganz oder gar nicht" und "Grasgeflüster" standen hier Pate. So liest sich der Film auch nur im Vergleich mit diesen Erfolgen und erweist sich als reiner Genrefilm mit wenigen Überraschungen. Dennoch hat "Greenfingers" durchaus Charme, was nicht zuletzt an dem guten Casting liegt. Clive Owen spielt den Strafgefangenen Colin Briggs und kann wieder überzeugen. Nach seinem zaghaften "Durchbruch" mit "Croupier" durfte er "Greenfingers" drehen und stand danach auch für Robert Altmans "Gosford Park" vor der Kamera, wo es ihm gelingt, im Reigen der vielen Figuren herauszustechen. Keine schlechte Steigerung für Owen in drei Jahren, aber insgesamt viel zuwenig Leinwandpräsenz für das Charaktergesicht. Trudie Styler, Stings Ehefrau, ist die ausführende Produzentin des Films und beweist nach "Bube, Dame, König Gras" und "Snatch..." mal wieder Herz für Filme mit Underdog-Charme. Doch wirkliche Anerkennung gehört demjenigen, der der Hampton Court Palace Flower Show die Drehgenehmigung abgetrotzt hat. Denn dass die traditionsbewussten, stark konservativen Briten ein amerikanisches Filmteam auf ihre heiligen Rasen lassen würden, war mehr als unwahrscheinlich.





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