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Helen Mirren (73)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 26. Juli 1945 in Chiswick, London, England
Name: Ilyena Vasilievna Mironov
Größe: 163 cm
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: blond

Spitzname: Popper

Oscar 2010
Ein russischer Sommer
Ein russischer Sommer
Beste Hauptdarstellerin
2009

Oscar 2007
Die Queen
Die Queen
+Beste Hauptdarstellerin
2006


Bildergalerie

Helen Mirren in 'Excalibur'Helen MirrenHelen Mirren in 'Die Queen'Helen Mirren in 'Die Queen'Helen Mirren in 'Die Queen'Helen Mirren in 'Die Queen'

Biographie

Helen Mirren heißt eigentlich Ilyena Vasilievna Mironov: Ihr Großvater war ein russischer Aristokrat, der sich nach der Revolution von 1917 in London niederließ. Ihr Vater, der die Familie unter anderem als Taxifahrer und freiberuflicher Musiker durchbrachte, änderte den Familiennamen in den 1950ern. Ihre Mutter ist das dreizehnte von vierzehn Kindern eines Metzgers.
Helen folgte zunächst dem Wunsch ihrer Eltern und startete ein Lehramtstudium. Ihre Schauspielkarriere begann 1965, als "Kleopatra", für das National Youth Theatre. Diese Rolle ermöglichte ihr die Aufnahme in die Royal Shakespeare Company – mit gerade mal 19 Jahren. Als Filmdarstellerin erregte Mirren erst 1979 Aufmerksamkeit, mit dem Historienfilm "Caligula", in dem sie nackt als Caesonia zu sehen ist. Der Film wurde häufig als pornographisch eingestuft. Eine ähnliche "Skandalrolle" übernahm sie zehn Jahre später, in Peter Greenaways umstrittenen "Der Koch, der Dieb, seine Frau & ihr Liebhaber". Und 2003 ließ sie mit fast sechzig Jahren wieder die Hüllen fallen, für die Komödie "Kalender Girls".

Seit den 1980ern war Mirren jedoch auch in eher Publikumsfreundlichen Produktionen zu sehen, wie dem Abenteuerfilm "Excalibur" (1981) oder "Mosquito Coast" (1986). Eine gängige Berühmtheit wurde sie schließlich 1991 mit einer Fernsehrolle, als Kommissarin Jane Tennison in der britischen Kriminalserie "Heißer Verdacht". Überhaupt geht es für Mirren seit den 90ern stetig aufwärts: Die erste Oscar-Nominierung folgte 1995, als beste Nebendarstellerin in "King George – Ein Königreich für mehr Verstand". Zwei Jahre später heiratete sie den amerikanischen Regisseur Taylor Hackford, mit dem sie seit 1986 liiert ist. Die zweite Oscar-Nominierung – wiederum als Nebendarstellerin – erntete sie 2002 für ihre Darstellerin einer Haushälterin mit verpfuschtem Leben, in Robert Altmans britischem Klassendrama "Gosford Park". Ein Jahr später stieg sie selbst in den Adel auf: Ihr wurde der Ritterorden Order of the British Empire verliehen – und damit der offizielle Titel "Dame".

An die Spitze gelangte Mirren dann 2005, mit der Darstellung von Elisabeth I. , in dem gleichnamigen Fernsehzweiteiler. Dafür erntete sie einen Emmy und 2007 einen Golden Globe. Einen zweiten erhielt sie im gleichen Jahr kurioserweise für die Darstellung einer weiteren britischen Monarchin: Elizabeth II. in Stephen Frears "Die Queen". Mit der Rolle stieg sie außerdem in den illustren Kreis der Oscar-gekrönten Hauptdarstellerinnen auf.


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