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Bad Company - Die Welt ist in guten Händen (2001)

Bad Company

Anthony Hopkins muss aus dem Tagedieb Chris Rock innerhalb von neun Tagen einen Agenten machen. Eine Dutzend-Komödie mit schwachen Darstellern, Löchern in der Handlung, zu wenig Witz, lahmer Action und dem Gefühl, alles schon mal gesehen zu haUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.5 / 5

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Gaylord Oakes ist ein erfahrener CIA-Agent, Jake Hayes ein ausgebuffter Buchmacher, der mit Vorliebe am Rande der Legalität operiert. Was die beiden ungleichen Männer verbindet, ist Jakes hochintelligenter Zwillingsbruder. Der war beim CIA als Topagent mit der heiklen Mission betraut, einen komplizierten und hochsensiblen Nuklearwaffendeal auszuhandeln. Doch Jakes Bruder fällt einem Mordanschlag zum Opfer, und Ersatz muss her. Die Wahl fällt nicht schwer: Jake soll in die Rolle seines Bruders schlüpfen und den Auftrag zu einem guten Ende führen. Neun Tage bleiben CIA-Veteran Oakes, um aus dem notorischen Plappermaul Jake Hayes einen seriösen Agenten zu machen. Eine nicht ganz alltägliche Aufgabe, die selbst einen Profi wie Oakes vor immer neue und mehr als ungewöhnliche Herausforderungen stellt...

Filmkritik

Chris Rock spielt in "Bad Company" zum Glück nicht den schwarzen Clown, der zum Amüsement der Massen seine klischeebeladene Show abzieht. Rock verkörpert einen Buchmacher, welcher seine Geschäfte über Handy beim Schachspielen im Park absolviert. Bei einer CIA-Operation in Prag wurde sein Zwillingsbruder, dessen Existenz ihm unbekannt war, von einer rivalisierenden Bande erschossen. Das weiß aber der Verkäufer einer Atombombe, um die es bei dem Einsatz ging, nicht. Folglich rekrutiert der Geheimdienst den Buchmacher, damit der nach einer Ausbildung von neun Tagen in die Rolle seines Zwillingsbruder schlüpft. Nach einigen Eignungstests soll die Operation in Prag beendet werden. Problematisch sind nur die großen Unterschiede der Beiden. Während der erschossene Agent gerne Jazz oder klassische Musik hörte und auch sonst einen weltmännischen Eindruck vermittelte, liebt sein Bruder Rap und weist den Charme der Straße auf. Den Weg dahin hat Joel Schumacher mit einer Gelassenheit inszeniert, welche sich kaum Gedanken darum macht, die Geschichte schnell voranzutreiben. Komödiantisch nette Nummern über die Probleme, in eine andere Persönlichkeit zu schlüpfen, wechseln sich mit Gesprächen zwischen dem Leiter des Einsatzes und dem erfahrenen Agenten Gaylord Oakes ab, in denen leichtfertig über das Schicksal des Neuagenten verhandelt wird. Anthony Hopkins verkörpert Oakes als alten Haudegen, der noch Menschlichkeit in sich trägt, die dem Einsatzleiter fehlt. Da sich aber kein tieferes Verhältnis zwischen den Figuren entwickelt, bleiben die angerissenen Themen Teile eines etwas synthetischen Konzepts. Weil auch die Action-Sequenzen wirken, als hätte es keinerlei Choreographie gegeben, ist Chris Rock das Sehenswerteste von "Bad Company".




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Land: USA
Jahr: 2001
Genre: Komödie
Länge: 116 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 22.08.2002
Regie: Joel Schumacher
Darsteller: Anthony Hopkins als Officer Oakes, Chris Rock als Jake Hayes / Kevin Pope / Michael Turner, Peter Stormare als Adrik Vas
Verleih: Buena Vista

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