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Lilo und Stitch (2002)

Lilo and Stitch

So schräg war noch kein Disney-Zeichentrickfilm: Erfrischend frech und temporeich wird die Geschichte eines chaotischen Außerirdischen geschildert, der bei einem kleinen Mädchen auf Hawaii Zuflucht findet. Ein großer Spaß für Jung und Alt...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

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Er ist raffiniert, er ist gefährlich, er ist absolut schräg, und er kommt aus einer anderen Galaxie: Stitch, Ergebnis eines illegalen Experiments - ein Außerirdischer im Hundepelz. Nach einer Odyssee im Weltraum landet er ausgerechnet auf der Trauminsel Hawaii und trifft dort auf Lilo. Lilo ist ein freches, kleines Mädchen, das Surfen liebt und einfach anders ist als alle Kinder um sie herum. Ihre Leidenschaft: Elvis-Songs. Das etwas seltsame Aussehen und Benehmen von Stitch fasziniert Lilo so sehr, dass sie kurzerhand beschließt, ihn zu adoptieren. Eine Entscheidung, die ihr Leben auf den Kopf stellt, denn es dauert nicht lange, und Stitch stürzt seine neue Umgebung ins absolute Chaos und zerstört hemmungslos, was ihm in die Hände kommt...

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Filmkritik

So böse war ein Produkt aus der Disney-Schmiede lange nicht mehr. Anstatt drollige, kleine Charaktere aufzufahren, die einfach nur niedlich sind und wenn es ihnen in den Sinn kommt, auch mal ein stimmungsvolles Lied trällern, besinnt sich das Studio auf seine Cartoon-Tradition der dreißiger und vierziger Jahre. Da darf es dann auch mal richtig gemein zugehen, wenn sich die Figuren untereinander bekriegen. Als Science Fiction-Abenteuer mit seltsam freakig gestalteten Kreaturen, die so auch bei "Star Wars" auftreten könnten, beginnt der Film. Eines der Wesen ist Stitch. Der Außerirdische wurde im Rahmen illegaler Forschungsarbeiten als genetisches Experiment geschaffen. Zur Strafe sperrt der galaktische Rat den verantwortlichen Wissenschaftler ein und ordnet die Verbannung von Stitch an. Dem gelingt aber nach einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd durchs All die Flucht, an deren Ende er auf Hawaii landet. Dort erregt Stitch die Aufmerksamkeit von Lilo, welche zusammen mit ihrer älteren Schwester lebt. Sie hat kaum Freunde, steht auf Elvis-Songs und nimmt den absonderlich aussehenden Außerirdischen mit nach Hause. Da der aber darauf programmiert ist, böse zu sein, gerät Lilos Leben in immer größere Turbulenzen. Dazu trägt auch ein Sozialarbeiter bei, der mit goldenen Ohrringen, Sonnenbrille und einem Anzug wie ein cooler Gangster aussieht, sowie das außerirdische Jagdkommando, welches Stitch einfangen soll. Mit den Mitteln des klassischen Cartoons toben die Ereignisse über die Leinwand. Fast ständig belauern sich die Figuren, sind in überbordenden Verfolgungen hintereinander her - wobei auch vor Laserwaffeneinsatz nicht zurückgeschreckt wird - oder machen etwas kaputt. Es ist ein langer Weg, bis der fiese Stitch Dinge wie Geborgenheit entdeckt, die er vorher nicht kannte. Als einziger seiner Art ist der verlorene, kleine Tropf auf der Suche nach einer Ersatzfamilie, die er im Schwesternpaar findet. So ergeben sich genügend rührende Momente, welche die Moral von der Notwendigkeit eines Zuhauses transportieren. Dass die Familie des Films keine heile Idealfamilie ist, gehört zu den erfrischenden Elementen von "Lilo & Stitch". Ein wunderbarer Spaß!




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Land: USA
Jahr: 2002
Genre: Animation
Länge: 88 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 04.07.2002
Regie: Dean Deblois, Chris Sanders
Darsteller: Daveigh Chase, Chris Sanders, Tia Carrere
Verleih: Buena Vista

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