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Down (2001)

Dick Maas verfilmte seinen "Fahrstuhl des Grauens" von 1982 noch mal für den US-Markt neu. Dabei erleidet dieser niederländische Horrorfilm das gleiche Schicksal wie so viele Remakes vor ihm: Die Hollywoodisierung bekommt ihm gar nicht...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

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Während die große Metropole in der Nacht langsam zur Ruhe kommt, erwachen unheimliche Kräfte im Herzen der Stadt: Das Millennium Building - der 102 Stockwerke hoch in den Himmel ragende architektonische Stolz von New York - wird zum Schauplatz unerklärlicher Todesfälle, in denen ein defekter Aufzug eine zentrale Rolle zu spielen scheint. Obwohl Mark und Jeffrey, zwei Topmechaniker des Herstellers "Meteor Elevators", keine technischen Mängel entdecken können, setzt sich die Kette von tödlichen Unglücksfällen fort. Erst der Journalistin Jennifer gelingt es, Mark von der wahren Natur des unbegreifbaren Phänomens zu überzeugen... Während sich die Polizei hinter ihrer These vom "Phantom-Psychopathen" verschanzt, fördern die Recherchen von Jennifer und Mark Unglaubliches zu Tage. Hartnäckig kämpfen sie sich zur Schaltzentrale des Bösen durch - zu einem genialen Kopf, dessen Lebenswerk völlig außer Kontrolle geraten ist. Und irgendwo in der Tiefe eines düsteren Liftschachts spielt das gefährliche Produkt wissenschaftlichen Hochmuts mit einer Gruppe neuer Opfer, die ahnungslos an der Schwelle zum Tod stehen...

Filmkritik

Wer schon immer voller Horrorvorstellungen Fahrstühle betreten hat, der bekommt jetzt den passenden Film dazu serviert. Nur belässt es der Lift in "Down" nicht dabei, einfach auszufallen; er hat am Töten seinen Spaß.

Als das Transportmittel im Hochhaus zunächst stecken bleibt, schöpft noch niemand Verdacht. Die Verwaltung ruft Techniker, welche die Anlage in Ordnung bringen sollen. Nach mehreren Stunden Arbeit läuft der Fahrstuhl wieder wie früher, fällt aber kurz danach erneut aus. Zudem gibt es einen toten Blinden zu beklagen, der in den Schacht gestürzt ist. Die Nachricht von einem Unfall wird verbreitet, da niemand an eine andere Erklärung glauben will. Die Ereignisse erscheinen einem der Techniker jedoch derart mysteriös, dass er sich damit nicht zufrieden gibt und eigene Nachforschungen anstellt. Dabei fördert er Fakten zu Tage, die mehr als beunruhigend sind. Denn die Fahrstuhlanlage ist Teil eines speziellen Forschungsprojektes gewesen.

Um aus einem toten Gegenstand, der sich lediglich eingeschränkt bewegen kann, ein angsteinflößendes "Lebewesen" zu machen, benötigt man schon ein ausgefeiltes Drehbuch. Das besitzt Dick Maas, der mit "Down" das Remake seines eigenen Films "De Lift" vorlegt. Bis in einzelne Szenen hinein kopiert er das frühere Werk und kann so von dessen Einfallsreichtum profitieren. Maas inszeniert den Fahrstuhl als intelligentes Wesen, das auf die Handlungen der Menschen reagiert oder mit ihnen spielt. Da öffnet und schließt sich die Schiebetür, als wolle der Lift die Wartenden ärgern, ein neugieriges kleines Kind lockt er so an. Dabei erschreckt vor allem die schlichte Präzision, mit welcher die technische Anlage ihr bösartiges Handwerk verrichtet, als gäbe es einen zu erfüllenden Plan.

War "De Lift" ein schmutziges, kleines Werk, so legt Maas mit "Down" die ästhetisch sauberere Variante vor, welche sich eindeutig am Look des Hollywood-Action Kinos orientiert.





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Land: Niederlande, USA
Jahr: 2001
Genre: Horror
Länge: 111 Minuten
Kinostart: 23.05.2002
Regie: Dick Maas
Darsteller: Martin McDougall, Ron Perlman, John Cariani
Verleih: Atlas Film

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