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Into the Blue (2005)

US-Action: Als vier junge Free Diver auf ein legendäres Schiffswrack stoßen glauben sie, dass ihr lang gehegter Traum von der Entdeckung eines verborgenen Schatzes in Erfüllung geht. Aber ganz in der Nähe entdecken sie noch ein anderes, finsteres GeheimnisUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.8 / 5

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Jared (Paul Walker) und Sam (Jessica Alba) sind ein Paar, zu schön um wahr zu sein. Knackig braun gebrannt und athletisch muskulös verdienen beide ihr Geld in den türkisblauen Fluten der Karibik – er als Tauchlehrer für Touris, sie im Haifischbecken eines Marineparks. In ihrer Freizeit vergnügen sie sich mit Jareds Freunden Bryce und Amanda bei Freitauchgängen vor der Küste. Bei einem dieser Tauchgänge finden sie eines Tages ein Schiffswrack, das alten Legenden zufolge bis an den Rand mit Gold gefüllt sein soll. Schon wähnen Sie sich am Ziel ihrer Träume, da machen sie eine weitere Entdeckung: Nur wenige Meter von dem Schiffswrack entfernt liegt ein Flugzeugwrack und auch dieses ist randgefüllt mit einem Schatz, wenn auch ganz anderer Art - kiloweise Kokain fischen die Freunde aus dem abgestürzten Flieger. Mit dem Fund landet Jared zwischen den Stühlen: Auf der einen Seite Moralapostel Sam, auf der anderen Seite seine koksenden, geldgeilen Freunde. Das sommerliche Bacardi-Feeling weicht end- und sinnlosen Diskussionen und für die vier steht bald alles auf dem Spiel: Freundschaft, Liebe, Leben...

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Filmkritik

Von vornherein weckt "Into the Blue" keine großen Erwartungen: Das Sub-Genre der Unterwasser-Thriller ist nicht unbedingt reich an filmischen Höhepunkten, die Story wirkt vorhersehbar und auch der Trailer verspricht kaum mehr als hübsche Unterwasseraufnahmen und knackige Körper in türkisblauem Wasser. Aber: Es gibt ja immer mal wieder Filme, die viel mehr bieten, als man von ihnen erwartet hätte. Um es gleich vorweg zu nehmen: "Into the Blue" gehört leider nicht zu diesen Überraschungen. Zur Ehrenrettung aber sei gesagt, dass der Trailer auch nicht zu viel verspricht: Knackige Körper, sonnengebräunt, werden dem geneigten Zuschauer vor allem zu Anfang ausgiebigst präsentiert. Und insbesondere für Freizeittaucher und Urlaubsbedürftige können auch die zahlreichen Unterwasseraufnahmen durchaus sehenswert sein.
Wem das reicht, dem sei "Into the Blue" wärmstens ans Herz gelegt.
Wer allerdings von einem Thriller etwas mehr erwartet als türkisblaues Wasser, sich in karibischer Sonne wiegende Hüften, den Blick auf Jessica Albas Bikini und Paul Walkers Six-Pack, der wird leidvoll erfahren, wie sehr Zeit sich dehnen kann. Denn leider ist die Story genau so vorhersehbar wie sie sich liest. Überraschende Wendungen, Spannung: Fehlanzeige. Ganze 110 Minuten plätschert der Film mehr oder minder ereignislos vor sich hin. Die größte Überraschung ist, dass gelegentlich überhaupt etwas passiert. Und auch Tiefgang sucht man hier vergebens: "Into the Blue" ist mindestens so seicht wie das strandnahe Wasser in dem er gedreht wurde. Wer sich also von einem Kinoabend mehr erhofft als einen zu lang geratenen Bacardi-Spot, der sollte besser einen anderen Film wählen...




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Land: USA
Jahr: 2005
Länge: 100 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 13.10.2005
Regie: John Stockwell
Darsteller: Dwayne Adway, Josh Brolin, Tyson Beckford
Verleih: 20th Century Fox

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