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Into the Wild (2007)
Biografisches Drama: Ein junger Mann will in der freien Natur leben.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 9 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Sommer 1990: Christopher (Emile Hirsch) beschließt nach seinem Studienabschluss, den Wohlstand seiner Familie hinter sich zu lassen. Daher spendet er all seine Ersparnisse und begibt sich unter dem Pseudonym Alexander Supertramp auf eine Reise in die Natur. Er begegnet vielen Leuten, etwa dem Farmer Wayne (Vince Vaughn), dem Paar Jan (Catherine Keener) und Rainey (Brian Dierker) sowie dem Veteranen Ron (Hal Holbrook). Fernab der Zivilisation stirbt Christopher jedoch im Alter von 24 Jahren in Alaska.
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Filmkritik
"Into the Wild – Die Geschichte eines Aussteigers": Der Wunsch nach Freiheit
Der als Schauspieler bekannte Sean Penn ("Mystic River", "Milk"), der in diesem Jahr für seinen Nebenrollenauftritt in "One Battle After Another" seinen dritten Oscar gewonnen hat, lieferte 2007 mit "Into the Wild – Die Geschichte eines Aussteigers" eine Verfilmung des biografischen Sachbuchs "In die Wildnis: Allein nach Alaska" (1996), in dem Jon Krakauer das Leben von Christopher McCandless (1968-1992) schildert. Der aus wohlhabendem Hause stammende US-Amerikaner war nach seinem Studium mit minimaler Ausrüstung durchs Land gereist, ehe er fernab der Zivilisation im Denali-Nationalpark in Zentralalaska starb.
Ein differenzierter Blick auf die Abenteuerlust
Durch die imposanten Bilder des Kameramanns Éric Gautier ("Die Reise des jungen Che") und die Musik des Pearl-Jam-Frontmanns Eddie Vedder kann das Werk den Drang des Protagonisten nach Freiheit nachvollziehbar vermitteln. Christophers Vorstellungen von einem Dasein in der Natur, unter anderem inspiriert von den Schriftstellern Henry David Thoreau ("Walden oder Leben in den Wäldern") und Jack London ("Wolfsblut"), werden deutlich. Zugleich betrachtet der Film das oft törichte und radikale Verhalten seiner Hauptfigur aber auch angemessen kritisch, sodass es hier nicht zu einer distanzlosen Romantisierung kommt.
Ein Cast mit vielen Stars
Emile Hirsch ("Speed Racer") verkörpert Christopher hingebungsvoll. Noch eindrücklicher ist der Supporting-Cast, von William Hurt ("Heißblütig – Kaltblütig"), Marcia Gay Harden ("Pollock") und Jena Malone ("Donnie Darko") als Christophers Familie bis zu Vince Vaughn ("Die Hochzeits-Crasher"), Catherine Keener ("Being John Malkovich"), Kristen Stewart ("Spencer") und dem Charakterdarsteller Hal Holbrook ("Die Unbestechlichen") als Personen, denen Christopher unterwegs begegnet.
Fazit: Ein klug gemachter, toll gespielter Aussteigerfilm, der jetzt im Rahmen der Best-of-Cinema-Reihe erneut im Kino zu sehen ist.
Der als Schauspieler bekannte Sean Penn ("Mystic River", "Milk"), der in diesem Jahr für seinen Nebenrollenauftritt in "One Battle After Another" seinen dritten Oscar gewonnen hat, lieferte 2007 mit "Into the Wild – Die Geschichte eines Aussteigers" eine Verfilmung des biografischen Sachbuchs "In die Wildnis: Allein nach Alaska" (1996), in dem Jon Krakauer das Leben von Christopher McCandless (1968-1992) schildert. Der aus wohlhabendem Hause stammende US-Amerikaner war nach seinem Studium mit minimaler Ausrüstung durchs Land gereist, ehe er fernab der Zivilisation im Denali-Nationalpark in Zentralalaska starb.
Ein differenzierter Blick auf die Abenteuerlust
Durch die imposanten Bilder des Kameramanns Éric Gautier ("Die Reise des jungen Che") und die Musik des Pearl-Jam-Frontmanns Eddie Vedder kann das Werk den Drang des Protagonisten nach Freiheit nachvollziehbar vermitteln. Christophers Vorstellungen von einem Dasein in der Natur, unter anderem inspiriert von den Schriftstellern Henry David Thoreau ("Walden oder Leben in den Wäldern") und Jack London ("Wolfsblut"), werden deutlich. Zugleich betrachtet der Film das oft törichte und radikale Verhalten seiner Hauptfigur aber auch angemessen kritisch, sodass es hier nicht zu einer distanzlosen Romantisierung kommt.
Ein Cast mit vielen Stars
Emile Hirsch ("Speed Racer") verkörpert Christopher hingebungsvoll. Noch eindrücklicher ist der Supporting-Cast, von William Hurt ("Heißblütig – Kaltblütig"), Marcia Gay Harden ("Pollock") und Jena Malone ("Donnie Darko") als Christophers Familie bis zu Vince Vaughn ("Die Hochzeits-Crasher"), Catherine Keener ("Being John Malkovich"), Kristen Stewart ("Spencer") und dem Charakterdarsteller Hal Holbrook ("Die Unbestechlichen") als Personen, denen Christopher unterwegs begegnet.
Fazit: Ein klug gemachter, toll gespielter Aussteigerfilm, der jetzt im Rahmen der Best-of-Cinema-Reihe erneut im Kino zu sehen ist.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Into the Wild"
Land: USAJahr: 2007
Genre: Drama, Abenteuer, Biopic
Länge: 148 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 07.07.2026
Regie: Sean Penn
Darsteller: Emile Hirsch, Marcia Gay Harden, William Hurt, Jena Malone, Brian H. Dierker
Kamera: Eric Gautier
Verleih: Studiocanal
Awards - Oscar 2008Weitere Infos
- Bester Nebendarsteller - Hal Holbrook
- Bester Schnitt - Jay Cassidy
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