oder

Der rosarote Panther 2 (2008)

Pink Panther 2

Fortsetzung der Komödie aus dem Jahr 2006, mit Steve Martin: Als ein mysteriöser Meisterdieb historische Artefakte auf der ganzen Welt stiehlt, wird Inspektor Clouseau Mitglied eines fünfköpfigen internationalen Detektiv-Teams, dass sich des Falls annehmen sollUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 16 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Die Straßen von Paris sind sicher. Dafür sorgt Inspektor Jacques Clouseau (Steve Martin), der nach seiner Degradierung mit ungebrochener Würde und gewohntem Eifer Strafzettel verteilt und dabei hin und wieder halbe Straßenzüge in Schutt und Asche legt. Es grenzt an ein Wunder, dass der Eiffelturm bislang ungeschoren davon gekommen ist …
Doch lange kann der internationale Polizeiapparat nicht ohne Clouseaus kriminalistisches Gespür auskommen: Der geheimnisvolle Meisterdieb Tornado beginnt, historische Artefakte von unschätzbarem Wert auf der ganzen Welt zu stehlen – natürlich auch den legendären Diamanten "Der rosarote Panther". Und schon wird der "Panther"-Experte Clouseau – zum Entsetzen seines Vorgesetzten Dreyfus (John Cleese) – auf den Fall angesetzt. Aber diesmal nicht alleine: Clouseau ist Mitglied eines fünfköpfigen internationalen Detektiv-Teams, zu dem auch der blasierte Brite Pepperidge (Alfred Molina), der selbstverliebte italienische Charmeur Vicenzo (Andy Garcia), die schöne indische Autorin Sonia (Aishwarya Rai Bachchan) und der japanische Computer-Experte Kenji (Yuki Matsuzaki) gehören. Zusammen mit seinen Kollegen und seinem Partner Ponton (Jean Reno) sowie seiner heimlichen Liebe Nicole (Emily Mortimer) macht sich Clouseau an die Arbeit. Die Ermittlungen des kriminalistischen Dreamteams führen es von Paris nach Rom. Dass der stümperhafte Franzose dabei kein Fettnäpfchen auslässt und ganze Häuserblocks unter seinem buchstäblichen Feuereifer leiden, versteht sich von selbst. Dabei ist noch nicht mal der Papst vor Clouseaus langem Arm des Gesetzes gefeit …

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Steve Martin und Emily Mortimer in DER ROSAROTE...2009.(v.l.n.r.): Steve Martin, Andy Garcia und Jean Reno...2009.Auf der Suche nach dem legendären Diamanten...2009.Premiere zum Film DER ROSAROTE PANTHER 2 vor dem...RENOPremiere zum Film DER ROSAROTE PANTHER 2 vor dem...HCHANPremiere zum Film DER ROSAROTE PANTHER 2 vor dem...ZWART


Filmkritik

Von 1963 bis 1978 drehte Autor und Regisseur Blake Edwards mit dem britischen Schauspieler Peter Sellers in der Hauptrolle insgesamt 5 Pink Panther-Filme, die sich bis heute einer großen Fangemeinde erfreuen. Nach dem Tod von Sellers versuchte Edwards mit mehreren Sequels wenigstens die Serie am Leben zu halten, noch 1993 inszenierte er mit Roberto Benigni in der Hauptrolle "Der Sohn des rosaroten Panthers" - und erntete dafür nahezu so schlechte Kritiken wie Shawn Levy, der 2006 mit Steve Martin antrat, Inspektor Clouseau eine Wiedergeburt zu gönnen. Und nun versucht also Harald Zwart, wiederum mit Steve Martin, sein Glück mit dem reinkarnierten Clouseau.
Das Ergebnis ist ein etwas paradoxes Sequel: Eine Fortsetzung, die vermutlich am besten funktioniert, wenn man noch nie etwas vom rosaroten Panther gehört hat.
Für Freunde der Original-Serie kann Steve Martins Clouseau-Auftritt natürlich nur enttäuschend sein - dies gälte vermutlich selbst dann, wenn die Qualität an jene des Originals heranreichen würde, was leider nicht der Fall ist. Zwar versucht Martin schlauerweise erst gar nicht, Sellers zu kopieren und baut statt dessen auf einen eigenen - und das heißt in diesem Fall vor allem schnelleren - Stil, aber das werden Sellers Fans, sollten sie sich aus irgendwelchen Gründen in den Film verirren und nicht von vornherein einen großen Bogen um ihn machen, wohl kaum zu schätzen wissen.
Das allerdings auch Freunde von Levys Versuch, so es sie gibt und ihr Erinnerungsvermögen intakt ist, nicht ganz so viel Freude am Sequel haben werden, liegt nicht etwa an Harald Zwarts Inszenierung, sondern an der Einfallslosigkeit des Autorenteams, das allerlei Gags auch aus Levys Clouseau-Inszenierung recycelt. Und da die Verweise auf den Vorgänger eher unwichtig, also vernachlässigbar, sind, ist in diesem Fall Ahnungslosigkeit Trumpf.
Denjenigen, die gänzlich unvoreingenommen ihren Platz im Kino einnehmen, bietet "Pink Panther 2" zwar auch kein fehlerfreies Spektakel, aber doch - wenn man über die Wiederholungen innerhalb des Films und mangelnde Ausarbeitung der (Neben-)Charaktere hinwegsehen kann - recht angenehme Unterhaltung mit reichlich Slapstick.

Fazit: No-go für Fans der Blake Edwards/Peter Sellers-Komödien, passabel für Fans des ersten (Remake-)Teils und recht gute Unterhaltung für all jene, die vom Pink Panther bisher nichts gesehen haben.




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Land: USA
Jahr: 2008
Genre: Komödie
Länge: 92 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 12.03.2009
Regie: Harald Zwart
Darsteller: Yuki Matsuzaki, Andy Garcia, Molly Sims
Verleih: Sony Pictures

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