VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Zum Video: The Bang Bang Club

The Bang Bang Club (2009)

Kanadisches Drama nach wahren Begebenheiten: Im Südafrika der frühen 1990 er Jahre dokumentieren vier junge Fotografen die unglaubliche Brutalität des Apartheid-Regimes - und geraten schließlich, kurz vor den ersten demokratischen Wahlen im Land, zwischen die FrontenUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Als die Welt den Horror der Apartheid in Südafrika begriff, hatte deren unsäglich brutale Gewalt durch die Bilder vier junger Fotografen – genannt der Bang Bang Club – gerade ein Gesicht bekommen. Im September 1990 fotografierte Greg Marinovich eine Serie für Associated Press, darunter das Bild eines Unterstützers des African National Congress (ANC), der auf ein brennendes Mitglied der Inkatha Freedom Party (IFP) in Soweto einprügelt. Dieses Foto brachte Marinovich einen Pulitzer-Preis ein. Im Mai 1994 wurde Kevin Carter mit einem Pulitzer-Preis für ein Foto ausgezeichnet, das zuerst von The New York Times veröffentlicht wurde und ein verhungerndes sudanesisches Mädchen zeigt – belauert und verfolgt von einem Aasgeier.
Am 18. April 1994, neun Tage vor den ersten demokratischen Wahlen in Südafrika, dokumentierte der Bang Bang Club die gewalttätigen Auseinandersetzungen im Township Thokoza. Doch plötzlich gerieten sie zwischen die Fronten…

Bildergalerie zum Film

The Bang Bang ClubThe Bang Bang ClubThe Bang Bang ClubThe Bang Bang ClubThe Bang Bang ClubThe Bang Bang Club


FilmkritikKritik anzeigen

Es ist das Bild von einem Geier neben einem verhungernden Mädchen, das 1993 um die Welt ging und dem Fotografen Kevin Carter (Taylor Kitsch) den Pulitzer-Preis einbrachte. Nun sitzt er bei einem Radio-Interview und erzählt von dem "Bang Bang Club", einer Gruppe von vier Fotografen, die durch ihre Bilder von den letzten Tagen der Apartheid in Südafrika berühmt geworden sind. Es sind erschütternde [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Kanada
Jahr: 2009
Genre: Drama
Kinostart: 23.06.2011
Regie: Steven Silver
Darsteller: Taylor Kitsch, Malin Akerman, Ryan Phillippe
Verleih: Central Film

ZusatzinformationAlles anzeigen

Fotos, die um die Welt gingen

Bevor die Welt wusste, wer Kevin Carter, Greg Marinovich, Ken Oosterbroek und João Silva sind, kannte jeder ihre Fotos. Und als die Welt den Horror der [...mehr] Apartheid begriff, war ihre brutale Gewalt durch das fotografische Werk dieser jungen Männer längst enthüllt worden.

Am 15. September 1990 fotografierte GREG MARINOVICH eine Serie für Associated Press, darunter auch das Bild eines Unterstützers des ANC (African National Congress), der auf einen brennenden Mann eindrischt. (Inhlazane, Soweto, Sept 15, 1990). Das Foto ging um die Welt. Marinovich bekam den Pultizer-Preis.

Auch KEVIN CARTERs Bilder sollten die Welt bewegen: Er schoss ein Foto, dass ein verhungerndes sudanesisches Mädchen zeigt, das, von einem Aasgeier auf dem Weg zurEssenausgabe verfolgt, zusammenbricht. The New York Times veröffentlichte es als erstes. Im Mai 1994 wurde er mit einem Pulitzer-Preis für dieses Foto ausgezeichnet.

Am 18. April 1994, neun Tage vor den ersten demokratischen Wahlen in Südafrika, fotografierte der Bang Bang Club die gewalttätigen Auseinandersetzungen im Township Thokoza, bei denen KEN OOSTERBROEK, zwischen den Fronten der Township-Bewohner und einer südafrikanischen Friedenssicherungstruppe, erschossen wurde.

GREG MARINOVICH wurde am gleichen Tag verwundet.

Zwei Monate später, im Juli, nahm sich KEVIN CARTER das Leben.

„Ich bin deprimiert … ohne Telefon … Geld für die Miete … Alimente … Schulden … Geld!!! … lebendige Erinnerung an Morde und Leichen und Wut und Qual verfolgen mich … an verhungernde und verwundete Kinder, an schießgeile Wahnsinnige, oftmals Polizei, an mordgeile Henker … ich muss los, wenn ich Glück habe, treffe ich Ken.“

aus Kevin Carters Abschiedsbrief

Verknüpfungen zum FilmAlle anzeigen






Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.