
© Arthaus
Die drei Tage des Condor (1975)
Three Days of the Condor
Thriller: Ein CIA-Mitarbeiter ist auf der Flucht – und kann niemandem trauen.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 4 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Joseph Turner (Robert Redford) ist in New York für die CIA tätig. Eines Tages wird ein Anschlag auf seine Dienststelle verübt. Nur durch einen Zufall überlebt er diesen. Als er flieht, wird er schon bald mit weiteren gefährlichen Situationen konfrontiert. Joseph begreift allmählich, dass Personen aus den eigenen Reihen in die Sache verwickelt sind. Vorläufig nutzt er die Wohnung der Fotografin Kathy Hale (Faye Dunaway) als Versteck. Zwischen den beiden entstehen rasch Gefühle.
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Filmkritik
"Die drei Tage des Condor": Großes Paranoia-Kino
"Die drei Tage des Condor" (1975) ist eines der vielen eindrücklichen Werke des US-Regisseurs Sydney Pollack (1934-2008), der so unterschiedliche Hits wie "Tootsie" (1982), "Jenseits von Afrika" (1985) oder "Die Firma" (1993) realisiert hat. Hier schuf er nach einem Drehbuch von Lorenzo Semple Jr. und David Rayfiel (basierend auf dem 1974 veröffentlichten Roman "Die 6 Tage des Condor" von James Grady) einen absoluten Klassiker des Paranoia-Thriller-Subgenres und einen perfekten Vertreter der späten New-Hollywood-Ära. Im Rahmen der Best-of-Cinema-Reihe kann der Film jetzt erneut auf der Kinoleinwand erlebt werden.
Eine Atmosphäre der Unsicherheit
Ähnlich wie in der im folgenden Jahr erschienenen Watergate-Aufarbeitung "Die Unbestechlichen" (1976) von Alan J. Pakula sind der Plot und die erzeugte Stimmung in "Die drei Tage des Condor" von einem tiefen Unbehagen und einem extremen Misstrauen gegenüber staatlichen Autoritäten geprägt. Nichts scheint in dieser Welt (und speziell in der Politik) noch gewiss – alles muss infrage gestellt werden, da überall Korruption und Gefahr zu befürchten sind. Pollack und sein Kameramann Owen Roizman finden dafür ein sehr wirkungsvolles Schlussbild mit dem Protagonisten Joseph im urbanen Getümmel.
Eine exquisite Besetzung
Robert Redford ("Butch Cassidy und Sundance Kid") verkörpert den Helden auf der Flucht äußerst einnehmend. Mit seinem Co-Star Faye Dunaway ("Bonnie und Clyde") hat er eine tolle Chemie – womit die beiden zumindest teilweise wettmachen können, dass die Love-Story zwischen ihren Figuren ziemlich fragwürdig konstruiert ist. Cliff Robertson ("Schwarzer Engel") als undurchsichtiger CIA-Mann und Max von Sydow ("Das siebente Siegel") als unberechenbarer Auftragskiller agieren ebenfalls superb.
Fazit: Ein komplex erzählter und spannend inszenierter Thriller mit einem hervorragenden Cast.
"Die drei Tage des Condor" (1975) ist eines der vielen eindrücklichen Werke des US-Regisseurs Sydney Pollack (1934-2008), der so unterschiedliche Hits wie "Tootsie" (1982), "Jenseits von Afrika" (1985) oder "Die Firma" (1993) realisiert hat. Hier schuf er nach einem Drehbuch von Lorenzo Semple Jr. und David Rayfiel (basierend auf dem 1974 veröffentlichten Roman "Die 6 Tage des Condor" von James Grady) einen absoluten Klassiker des Paranoia-Thriller-Subgenres und einen perfekten Vertreter der späten New-Hollywood-Ära. Im Rahmen der Best-of-Cinema-Reihe kann der Film jetzt erneut auf der Kinoleinwand erlebt werden.
Eine Atmosphäre der Unsicherheit
Ähnlich wie in der im folgenden Jahr erschienenen Watergate-Aufarbeitung "Die Unbestechlichen" (1976) von Alan J. Pakula sind der Plot und die erzeugte Stimmung in "Die drei Tage des Condor" von einem tiefen Unbehagen und einem extremen Misstrauen gegenüber staatlichen Autoritäten geprägt. Nichts scheint in dieser Welt (und speziell in der Politik) noch gewiss – alles muss infrage gestellt werden, da überall Korruption und Gefahr zu befürchten sind. Pollack und sein Kameramann Owen Roizman finden dafür ein sehr wirkungsvolles Schlussbild mit dem Protagonisten Joseph im urbanen Getümmel.
Eine exquisite Besetzung
Robert Redford ("Butch Cassidy und Sundance Kid") verkörpert den Helden auf der Flucht äußerst einnehmend. Mit seinem Co-Star Faye Dunaway ("Bonnie und Clyde") hat er eine tolle Chemie – womit die beiden zumindest teilweise wettmachen können, dass die Love-Story zwischen ihren Figuren ziemlich fragwürdig konstruiert ist. Cliff Robertson ("Schwarzer Engel") als undurchsichtiger CIA-Mann und Max von Sydow ("Das siebente Siegel") als unberechenbarer Auftragskiller agieren ebenfalls superb.
Fazit: Ein komplex erzählter und spannend inszenierter Thriller mit einem hervorragenden Cast.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Die drei Tage des Condor"
Land: USAWeitere Titel: Treffpunkt Mitternacht C.I.A.
Jahr: 1975
Genre: Thriller
Originaltitel: Three Days of the Condor
Länge: 117 Minuten
Kinostart: 05.05.2026
Regie: Sydney Pollack
Darsteller: Robert Redford als Joseph Turner, Faye Dunaway als Kathy Hale, Cliff Robertson als J. Higgins, Max von Sydow, John Houseman
Kamera: Owen Roizman
Verleih: Studiocanal
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