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Megamind
Megamind
© Paramount Pictures Germany

Kritik: Megamind (2010)


Superschurke vs. Superheld. Diesen Grundkonflikt vieler Comics greift Dreamworks gekonnt auf, überspitzt und reichert ihn an mit einer ordentlichen Portion Humor. Zusammen mit der überzeugenden technischen Leistung, gelingt ein actionreiches, wenngleich storyschwaches Werk, das sich wacker gegen das Konkurrenzprodukt "Ich, einfach unverbesserlich" schlägt, aber im Hinblick auf charakterliche Tiefe unterliegt. So fallen diese im letztgenannten weitaus sympathischer und interessanter aus. Megamind mit seinem stetigen Machtstreben und der zugleich tollpatschigen Art hat zwar durchaus Stil, kann aber mit den anderen vertretenen Stereotypen im Vergleich zu Figuren wie Scrat oder Gru einfach nicht mithalten. Mit typischen Sidekick-Charakteren dreht man etwas an der Humor-Schraube, was aber noch lange nicht heißt, dass auch jeder Gag zündet.

Während die Handlung wie bereits angesprochen mit einigen Schwächen aufwartet aber gegen Ende durchaus überraschen kann, unterstützt der atmosphärische Soundtrack (u.a. AC/DC) das übertriebene Geschehen perfekt.

Im Vergleich zu Animationsfilmen wie "Madagascar", "Ice Age" oder eben "Ich, einfach unverbesserlich" hinkt "Megamind" deutlich hinterher. Er kann sich zwar sehen lassen und sorgt für zwei unterhaltsame Stunden, ist aber einfach zu übertrieben, an manchen Stellen gar nervtötend und albern, als dass seine Charaktere länger haften blieben. Also: Nicht der beste Animationsfilm der letzten Zeit, aber trotzdem ein großes Stück gute Unterhaltung.





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