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Lockout - Hauptplakat
Lockout - Hauptplakat
© Universum Film © Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Lockout (2011)

Französische SciFi-Action: Im Jahr 2079 besucht die US-Präsidententochter eine Haftanstalt im All, in der die Häftlinge ihre Strafe in künstlichem Tiefschlaf verbringen. Dummerweise gelingt einem Häftling, der zwecks Gesundheitscheck geweckt wurde, die Flucht und bald sehen sich Wärter und Präsidententochter 500 sehr wachen Schwerverbrechern gegenüber. Ihre einzige Hoffnung ruht auf dem CIA-Agenten Snow, der eigentlich gerade selbst eine Haftstrafe antreten sollte...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5.0 / 5

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Im Jahr 2079 haben die USA eine Haftanstalt im Weltall geschaffen, auf der Gefangene ihre Strafe in einem Dauerschlaf verbringen. Immer wieder gibt es Gerüchte, dass dieser komaähnliche Zustand der auf der MS One Inhaftierten gesundheitliche Nebenwirkungen wie Demenz habe. Deshalb besucht die Präsidententochter Emilie Warnock (Maggie Grace) die Station, um den Zustand der Gefangenen zu begutachten.
Als erstes wird der psychopathische Hydell (Joseph Gilgun) geweckt, damit er mit Emilie sprechen kann. Aber dann passiert es: Hydell kann während des Gesprächs seine Bewacher überwältigen und aus dem Befragungsraum fliehen. Es gelingt ihm in die Kontrollräume vorzudringen und seine 500 Mit-Gefangenen zu wecken. Unter der Leitung des bestimmenden Alex (Vincent Regan) wollen die Häftlinge nun ihre Freilassung erpressen, indem sie mit dem Tod ihrer Geiseln drohen.
Aber zufälligerweise ist der Ex-CIA-Agent Snow (Guy Pearce) auf dem Weg zur MS One, um eine Haftstrafe wegen Mordes und Verrat anzutreten. Nun bekommt er eine einmalige Chance: Gelingt es ihm die Präsidententochter in Sicherheit zu bringen, entgeht er seiner ungerechten Strafe!

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Filmkritik

Der Film "Lockout" ist das Langfilm-Debüt von James Mather und Stephen St. Leger, die bisher vor allem Werbe- und Kurzfilme gedreht haben. Produzent Luc Besson wurde durch eine Verfolgungsjagd in ihrem Kurzfilm "Prey Alone" auf sie aufmerksam und engagierte sie für "Lockout". Sie haben viel Erfahrung mit dem Green Screen, daher ist es überraschend, dass die Effekte in "Lockout" eher schwach und unrealistisch sind. Eine Verfolgungsjagd zu Beginn des Films könnte direkt aus einem Computerspiel stammen, auch die Raumstation und die Gebäude wirken altmodisch.

Dennoch macht "Lockout" durchaus Spaß. Denn nicht nur die Handlung erinnert an Filme wie "Die Klapperschlange" und "Stirb langsam", Guy Pearce ist auch ein mindestens genauso cooler Actionheld wie Kurt Russell oder Bruce Willis. Daher ist es vor allem ihm zu verdanken, dass "Lockout" überwiegend solide Unterhaltung bietet. Zumal auch die anderen Schauspieler offensichtlich Spaß an ihren stereotypen Rollen haben, gerade Joseph Gilgun liefert eine völlig überzogene, aber umso vergnüglichere Performance ab. Hinzu kommen einige One-Liner, die insbesondere am Anfang des Films für Lacher sorgen.

Fazit: "Lockout" ist ein konventioneller Action-Streifen, der trotz einer vorhersehbaren Handlung und einiger Längen dank eines gut aufgelegten Guy Pearce durchaus unterhält.




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Land: Frankreich
Jahr: 2011
Genre: Drama, Science Fiction
Länge: 95 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 10.05.2012
Regie: James Mather, Stephen St. Leger
Darsteller: Peter Stormare, Lennie James, Guy Pearce
Verleih: Universum Film, Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

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