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Lockout - Hauptplakat
Lockout - Hauptplakat
© Universum Film © Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kritik: Lockout (2011)


Der Film "Lockout" ist das Langfilm-Debüt von James Mather und Stephen St. Leger, die bisher vor allem Werbe- und Kurzfilme gedreht haben. Produzent Luc Besson wurde durch eine Verfolgungsjagd in ihrem Kurzfilm "Prey Alone" auf sie aufmerksam und engagierte sie für "Lockout". Sie haben viel Erfahrung mit dem Green Screen, daher ist es überraschend, dass die Effekte in "Lockout" eher schwach und unrealistisch sind. Eine Verfolgungsjagd zu Beginn des Films könnte direkt aus einem Computerspiel stammen, auch die Raumstation und die Gebäude wirken altmodisch.

Dennoch macht "Lockout" durchaus Spaß. Denn nicht nur die Handlung erinnert an Filme wie "Die Klapperschlange" und "Stirb langsam", Guy Pearce ist auch ein mindestens genauso cooler Actionheld wie Kurt Russell oder Bruce Willis. Daher ist es vor allem ihm zu verdanken, dass "Lockout" überwiegend solide Unterhaltung bietet. Zumal auch die anderen Schauspieler offensichtlich Spaß an ihren stereotypen Rollen haben, gerade Joseph Gilgun liefert eine völlig überzogene, aber umso vergnüglichere Performance ab. Hinzu kommen einige One-Liner, die insbesondere am Anfang des Films für Lacher sorgen.

Fazit: "Lockout" ist ein konventioneller Action-Streifen, der trotz einer vorhersehbaren Handlung und einiger Längen dank eines gut aufgelegten Guy Pearce durchaus unterhält.




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