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Die Taube auf dem Dach (1973)

1973 in der DDR entstandenes Drama, das niemals aufgeführt und bis auf eine einzige schwarz-weiße Arbeitskopie vernichtet wurde: Auf einer Baustelle im Süden der DDR treffen drei Menschen aufeinander, die alle nach ihrem Platz in der Gesellschaft und ihren Idealen suchenUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse ??? / 5

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Auf einer Baustelle im Süden der DDR, wo Hunderte von Wohnungen in moderner Plattenbauweise entstehen, lernt die junge und selbstbewusste Bauleiterin Linda Hinrichs (Heidemarie Wenzel) zwei Männer kennen: Zum einen den Studenten Daniel (Andreas Gripp), der in seinen Ferien auf dem Bau jobbt und dessen Zukunftsträumerei und Unangepasstheit ihr gefällt. Zum anderen trifft sie auf den Baubrigadier Hans Böwe (Günter Naumann), einen Zugvogel. Seinem Auftrag als Arbeiter folgend hat er an vielen Stellen der DDR neue Häuser gebaut, dabei aber sein eigenes Zuhause verloren. Linda geht ganz in ihrer Arbeit auf, ihre Unabhängigkeit ist ihr wichtig, doch droht sie aus Zeitmangel ihr privates Glück aus den Augen zu verlieren.

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Besetzung & Crew von "Die Taube auf dem Dach"

Land: DDR
Jahr: 1973
Genre: Drama
Länge: 82 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 09.09.2010
Regie: Iris Gusner
Darsteller: Andreas Gripp, Günter Naumann, Jürgen Klauß, Heidemarie Wenzel, Wolfgang Greese
Kamera: Roland Gräf
Verleih: defa-spektrum

ZusatzinformationAlles anzeigen

ach Beendigung des Rohschnitts wurde DIE TAUBE AUF DEM DACH 1973 in der DDR nicht zur Aufführung freigegeben. Das Filmmaterial wurde nicht archiviert, sondern später im Studio vernichtet, nur eine [...mehr] farbige Arbeitskopie blieb zufällig erhalten. Diese entdeckte der Kameramann Roland Gräf im Zuge der Restaurierung anderer Verbotsfilme 1989/90. Da die Farbkopie nicht mehr spielbar war, veranlasste er die Herstellung einer schwarzweißen Kinokopie. So konnte DIE TAUBE AUF DEM DACH im Oktober 1990 zwei Mal im Kino aufgeführt werden. Danach verloren sich erneut alle Spuren des gesamten Materials. Nach jahrelanger Suche gelang es der DEFA-Stiftung 2009, den Film in einer schwarz-weißen Fassung zu rekonstruieren.

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