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Son of the South (2020)

Historisches Drama nach Tatsachen: Der US-Student Bob Zellner wird Anfang der 1960er Jahre zum Bürgerrechtsaktivisten.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
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Montgomery, Alabama im Jahre 1961: Bob Zellner (Lucas Till) stammt aus einfachen Verhältnissen, zählt jedoch zu den Besten seines Jahrgangs am Huntingdon College. Seine Verlobte Carol Ann (Lucy Hale) plant bereits das gemeinsame Leben. Als er mit vier Kommilitonen eine Diplomarbeit über Rassenverhältnisse verfassen will, lernt er unter anderem den baptistischen Geistlichen Ralph Abernathy (Cedric the Entertainer), die Aktivistin Virginia Durr (Julia Ormond) und die Bürgerrechtlerin Rosa Parks (Sharonne Lanier) kennen.

Bob wird das erste weiße Mitglied des Student Nonviolent Coordinating Committee und beteiligt sich an Protestmärschen. Dies führt allerdings rasch dazu, dass er ins Visier seines rassistischen Umfeldes gerät. So warnt ihn etwa sein Großvater J.O. (Brian Dennehy), der Mitglied im Ku-Klux-Klan ist, dass der Klan ihn im Auge hat.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse4 / 5

Das Drama "Son of the South" von Barry Alexander Brown basiert auf der Autobiografie "The Wrong Side of Murder Creek: A White Southerner in the Freedom Movement", die der Aktivist Bob Zellner im Jahre 2008 gemeinsam mit Constance Curry veröffentlicht hat. Zu den ausführenden Produzenten gehört der New-Black-Cinema-Meister Spike Lee, bei dessen Filmen größtenteils Brown die Montage verantwortete. Das Biopic folgt nicht dem White-Savior-Narrativ, sondern zeigt, wie Zellner zu Beginn der 1960er Jahre zu einem Verbündeten in der Bürgerrechtsbewegung wurde.


Es gelingt Brown, unter anderem durch die Einbindung von Archivmaterial ein nachvollziehbares Stimmungsbild der beginnenden 1960er Jahre in den USA zu zeichnen. Der Film macht deutlich, dass Bob als Weißer zunächst nicht unmittelbar von der herrschenden Diskriminierung betroffen ist. In der Schilderung von Bobs aktivistischem Werdegang vermeiden das Skript und die Inszenierung pathetische Töne.


"Son of the South" will kein Heldenlied auf den Protagonisten anstimmen, sondern davon erzählen, wie dieser lernte, im Kampf gegen Rassismus zu einem Unterstützer der Bewegung zu werden. Der historische Hintergrund dient nicht einfach nur als Kulisse, sondern wird einfühlsam ausgeleuchtet. Überzeugend ist zum Beispiel die Darstellung der realen Persönlichkeit Rosa Parks - hier verkörpert von Sharonne Lanier -, die als Aktivistin in die Geschichte einging, als sie sich weigerte, ihren Sitzplatz im Bus für einen weißen Fahrgast zu räumen, und deshalb verhaftet wurde.
Lucas Till (bekannt aus der Serie "MacGyver") liefert in der Hauptrolle eine solide Leistung. Noch beeindruckender sind indes unter anderem der 2020 verstorbene Brian Dennehy ("Rambo") sowie Cedric the Entertainer und Sienna Guillory in prägnanten Nebenparts.

Fazit: Ein biografisches Drama, das auf Pathos und Heldenverehrung verzichtet und sich mit Einfühlungsvermögen dem geschichtlichen Kontext widmet.




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FBW: wertvollWir schreiben das Jahr 1961: Bob Zellner ist ein weißer ?Sohn des Südens?, aufgewachsen in Alabama, tief im amerikanischen Süden, wo der Rassismus gegen die schwarze Bevölkerung besonders stark verwurzelt ist. Bob ist Jahrgangsbester und gerade auf [...mehr]

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Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: USA
Jahr: 2020
Genre: Drama, Biopic
Länge: 105 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 26.08.2021
Regie: Barry Alexander Brown
Darsteller: Lucas Till als Bob Zellner, Jim Klock als Younger, Michael Sirow als Jay-Jay
Verleih: Busch Media Group GmbH & Co KG

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