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Der Kreis (2014)

The Circle

Schweizer Doku-Drama: Während in Deutschland Homosexualität weiterhin unter Strafe steht, feiert die schwule Gemeinde in Zürich in den 50ern rauschende Feste.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

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Zürich, Mitte der 50er-Jahre: Der junge zurückhaltende Lehrer Ernst Ostertag (Matthias Hungerbühler) nimmt erstmals an einem der legendären Maskenbälle teil, die von der schwulen Kulturzeitschrift Der Kreis veranstaltet werden. Dort ist ein als Sängerin auftretender Transvestit der Star. Ernst mag zunächst nicht glauben, dass hinter der schönen Frau der Friseur Röbi Rapp (Sven Schelker) steckt. Doch bald verliebt sich Ernst unsterblich in ihn. Aber während Röbi eine äußerst tolerante und warmherzige Mutter hat, vor der er seine sexuelle Orientierung nicht verbergen braucht, stellt sein Schwulsein für Hans sowohl beruflich, als auch privat ein großes Problem dar. Solange er noch nicht seine definitive Zulassung als Lehrer an einer Mädchenschule hat, muss er seine Homosexualität dort geheim halten, obwohl Schwulsein in der Schweiz bereits damals nicht mehr verboten war. Seiner konservativen Familie eröffnet Hans sogar erst nach dem Tod der Mutter, dass Röbi sein Partner ist.

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FilmkritikKritik anzeigen

Der Schweizer Filmemacher Stefan Haupt stellt diese berührende reale Liebesgeschichte in das Zentrum seines Doku-Dramas über die erste Schwulenbewegung in Europa. Hierbei wechselt er zwischen Interviews mit dem echten Ernst Ostertag und Röbi Rapp, sowie einigen weiteren Zeitzeugen, in der Gegenwart und von Schauspielern getragenen Rückblenden in die damalige Zeit. - Wer hätte vermutet, dass der [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Schweiz
Jahr: 2014
Genre: Drama
Länge: 102 Minuten
Kinostart: 23.10.2014
Regie: Stefan Haupt
Darsteller: Anatole Taubman als Felix, Marianne Sägebrecht als Erika, Antoine Monot Jr. als Gian
Verleih: Salzgeber & Co

Zusatzinformation

Der Film feiert seine Weltpremiere bei den 64. Internationalen Filmfestpielen Berlin in der Sektion Panorama Dokumente.

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